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Maskenmannprozess: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

Cottbus  

Maskenmannprozess: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

23.05.2019, 14:40 Uhr | dpa

Maskenmannprozess: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein. Akten der Staatsanwaltschaft stehen in einer Kiste

Akten der Staatsanwaltschaft stehen in einer Kiste. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat vier Jahre nach dem sogenannten Maskenmann-Prozess vier Ermittlungsverfahren gegen drei damalige Polizei-Ermittler aus Frankfurt (Oder) und eine Sachverständige aus Magdeburg eingestellt. Das bestätigte eine Sprecherin am Donnerstag. Es liege kein hinreichender Tatverdacht vor, sagte sie zur Begründung. Zuvor hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) darüber berichtet. Die drei Männer und eine Frau waren nach dem Prozess 2015 verdächtigt worden, als Zeugen vor Gericht bewusst falsche Aussagen gemacht zu haben.

Das Landgericht Frankfurt (Oder) hatte im Jahr 2015 in einem Indizienprozess einen 47-Jährigen wegen des Angriffs auf Millionärsfamilien und der Entführung eines Managers südöstlich von Berlin zu lebenslanger Haft verurteilt. Der frühere Dachdecker hatte bei den Taten 2011 und 2012 jedes Mal eine Art Imkermaske getragen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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