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Justizbehörde will Freigänger stärker überprüfen

Hamburg  

Justizbehörde will Freigänger stärker überprüfen

23.05.2019, 16:22 Uhr | dpa

Die Hamburger Justizbehörde will Freigänger stärker überprüfen. "Derzeit erstellen wir neue Prüfungskriterien für Gefangene, die wegen Betäubungsmitteldelikten oder Organisierter Kriminalität in Haft sind", sagte Sprecherin Anna Klabunde am Donnerstag in Hamburg. Bei diesen Gefangenen sollen die Anstaltsleitungen bei Vollzugslockerungen künftig einbezogen werden. Außerdem soll der Datenaustausch mit der Polizei intensiviert werden und vor jeder Verlegungsentscheidung sollen polizeiliche Erkenntnisse abgefragt werden. Zuvor hatte der Radiosender NDR 90,3 berichtet.

"Wir erhoffen uns davon eine noch bessere Entscheidungsgrundlage für Vollzugslockerungen", sagte Klabunde. Am Ende jeder Haftstrafe steht die Entlassung eines Gefangenen. "Unser Interesse ist, geeignete Gefangene möglichst über den offenen Vollzug zu entlassen, da sie so die besten Chancen für eine erfolgreiche Resozialisierung haben." Die Justizbehörde reagierte damit auch auf Kritik, Dealer handelten aus dem offenem Vollzug heraus mit Drogen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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