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Rauchgasexplosion im Container: neue Vorführtechnik

Frankfurt (Oder)  

Rauchgasexplosion im Container: neue Vorführtechnik

23.05.2019, 16:47 Uhr | dpa

Rauchgasexplosion im Container: neue Vorführtechnik. Brandschutzvorführcontainer

Im neuen Brandschutzvorführcontainer wird das Löschen eines Fettbrandes gezeigt. Foto: Patrick Pleul (Quelle: dpa)

Ein neu entwickelter Container für Brandschutzvorführungen ist in Frankfurt (Oder) in Betrieb genommen worden. Über mehrere Jahre hatten Feuerwehrleute gemeinsam mit regionalen Firmen an der knallroten Konstruktion getüftelt, mit der vor allem Unfälle, Explosionen und Brände in der eigenen Wohnung demonstriert werden können. "Dieser Container hilft bei der Ausbildung und bei der Vorbeugung. Gerade Brände in Küche oder Wohnzimmer werden oft unterschätzt", sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Donnerstag bei der Inbetriebnahme.

Das gesamte Innere der Spezialanfertigung besteht aus Edelstahl - neben einem Herd samt Abzugshaube auch ein Sofa, ein Bügelbrett und ein Fernseher. Nicht auf den ersten Blick sichtbar sei jede Menge Technik, um auch die Wirkung von Rauch- und Gasmeldern und einer Sprinkleranlage simulieren zu können, sagte Wolfgang Welenga, Chef des Frankfurter Stadtfeuerwehrverbandes, der die Idee für die Spezialanfertigung hatte.

Der Container diene in erster Linie der Aufklärung, sagte Welenga. "Die Leute sollen mal sehen, wie die Bude aussieht, nachdem sie beispielsweise fälschlicherweise Wasser in eine brennende Pfanne gegeben haben", sagte er. Ganz neu sei die Idee nicht, auch die Berliner Feuerwehr habe solch einen Container, sagt Silvia Darmstädter, Sprecherin des Deutschen Feuerwehrverbands. "Es ist aber eine tolle Idee, weil die Leute tatsächlich lernen, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollten."

Zudem hoffe er damit Jugendliche für die Arbeit in der Feuerwehr begeistern zu können, sagte Welenga. Der Container kann auf einen Transporter geladen und beispielsweise zu Volksfesten und anderen Veranstaltungen mit viel Publikum gebracht werden. Auch in Frankfurts polnischer Partnerstadt Slubice soll er eingesetzt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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