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Böhmermann ohne Enthüllungen zur Strache-Affäre

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Böhmermann ohne Enthüllungen zur Strache-Affäre

23.05.2019, 21:25 Uhr | dpa

Böhmermann ohne Enthüllungen zur Strache-Affäre. Jan Böhmermann

TV-Moderator Jan Böhmermann. Foto: Julia Hüttner,/ZDF (Quelle: dpa)

Jan Böhmermann hat am Donnerstagabend in seiner Sendung "Neo Magazin Royale" keine Enthüllungen zur Strache-Affäre in Österreich gebracht. Darüber war spekuliert worden, weil der ZDF-Satiriker das brisante Strache-Video schon lange vor der Veröffentlichung kannte, wie sein Sprecher bestätigt hatte. Im April hatte Böhmermann öffentlich gesagt, dass er "mit ein paar FPÖ-Geschäftsfreunden in einer russischen Oligarchen-Villa auf Ibiza" rumhänge.

In dem 2017 heimlich aufgenommenen Video bietet der damalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache einer angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen Einfluss und Staatsaufträge an, sollte sie ihn im Wahlkampf unterstützen. Mittlerweile ist Strache als Vizekanzler und FPÖ-Chef zurückgetreten.

Wie schon in einem am Mittwoch veröffentlichten Clip angekündigt, drehte sich die jüngste Böhmermann-Sendung schwerpunktmäßig um die Europawahl. So gab Böhmermann AfD-Sympathisanten die Empfehlung, am besten gleich mehrere Kreuzchen auf dem Wahlzettel zu machen. Breiten Raum nahm auch das Thema 70 Jahre Grundgesetz ein. Hier gab es Einspielfilmchen mit Maskottchen "Grundi", das ziemlich rabiat gegen Leute vorgeht, die andere im Alltag diskriminieren. Außerdem interviewte Böhmermann die stellvertretende Chefredakteurin der "Zeit" und Gerichtsreporterin Sabine Rückert.

Österreich wurde nur am Rande erwähnt. So spielte Böhmermann die Erklärung ein, mit der sich der ORF von einem Interview mit ihm distanziert hatte. Die Sendung sei bereits in der vergangenen Woche aufgezeichnet worden, twitterte "Neo Magazin Royale" am Donnerstagabend.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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