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Schülerproteste im Zeichen des Wahlwochenendes

Magdeburg  

Schülerproteste im Zeichen des Wahlwochenendes

24.05.2019, 02:23 Uhr | dpa

Schülerproteste im Zeichen des Wahlwochenendes. EU-Wahl und Klimaschutz

Luisa-Marie Neubauer (3.v.r), deutsche Klimaschutz-Aktivistin, nimmt an der "Friday for Future" Demonstration teil. Foto: Carsten Koall/Archiv (Quelle: dpa)

Kurz vor den Europa- und Kommunalwahlen haben sich am Freitag zahlreiche Schüler in Sachsen-Anhalt den Fridays for Future-Protesten angeschlossen. Mit den Demonstrationen in mehreren Städten wolle man darauf aufmerksam machen, dass beide Abstimmungen im Zeichen der Klimakrise stünden, sagte Peter von Lampe, Sprecher von Fridays for Future in Halle. Beides seien "Klimawahlen", bei denen es um die nachhaltige Gestaltung der Zukunft gehe.

Laut Polizei nahmen an der Demonstration in Dessau 240 Menschen teil, in Magdeburg seien 500 Unterstützer zu einer Kundgebung gekommen. Johan Schneidewind, Sprecher des Magdeburger Ablegers, sprach von der "erfolgreichsten Demo-Tag" in der Stadt bisher. Weitere Versammlungen fanden in Halle, Naumburg, Wernigerode, Wittenberg und Eisleben stattfinden. In vielen Städten suchten die Demonstrierenden den Kontakt zu Politikern. In Dessau waren Bewerber für die Stadtratswahl zu einer Kandidatenbefragung eingeladen, auf dem Domplatz vor dem Landtag in Magdeburg sei man mit Abgeordneten ins Gespräch getreten, sagte Schneidewind.

Neben den globalen Forderungen äußerten die Aktivisten auch konkrete Forderungen für lokale klimafreundlichere Politik. Fridays for Future-Sprecherin Leonie Ansorg in Naumburg sprach sich etwa für Solarpanels auf Schuldächern sowie weniger Plastikgeschirr und fleischlose Kost in den Kantinen aus. Unter dem Motto Fridays for Future gehen nach dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg Schüler und Studierende seit Monaten freitags für mehr Klimaschutz auf die Straße. Das Netzwerk hat nun zum zweiten Mal zu einer globalen Kundgebung aufgerufen. Aktionen in mehr als 120 Ländern waren geplant. Dem ersten Aufruf Mitte März waren den Angaben zufolge in 134 Ländern 1,9 Millionen Menschen gefolgt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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