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Rechtsextreme Kleinstpartei in Erfurt angegriffen

Erfurt  

Rechtsextreme Kleinstpartei in Erfurt angegriffen

24.05.2019, 08:16 Uhr | dpa

Rechtsextreme Kleinstpartei in Erfurt angegriffen. Brandanschlag auf Auto

Kriminaltechniker untersuchen ein ausgebranntes Auto der rechtsextremen Kleinpartei Der Dritte Weg. Foto: Jens-Ulrich Koch (Quelle: dpa)

Nach einem Angriff auf das Parteigebäude und einen Transporter der rechtsextremen Kleinpartei Der Dritte Weg in Erfurt haben Ermittler mit der Spurensicherung begonnen. Vor Ort gehe der Staatsschutz der Kriminalpolizei ersten Hinweisen nach, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Mögliche Zeugenaussagen sollen ausgewertet werden. Konkretes über Tatverdächtige lasse sich aber noch nicht sagen, hieß es. Die Polizei geht zwei Tage vor der Thüringer Kommunal- und der Europawahl bisher von einem politisch motivierten Angriff aus.

Unbekannte setzten nach ersten Erkenntnissen am Freitagmorgen gegen 3.30 Uhr den Wagen der Partei vor ihrem Parteibüro in Brand. Der Transporter brannte aus. Ein 37 Jahre alter Mann, der nach Polizeiangaben im Büro des Gebäudes übernachtet hat, sei durch die Hitze des Brandes leicht verletzt worden, als er das Gebäude verlassen habe. Genauere Angaben dazu machte die Polizeisprecherin nicht. Zudem beschmierten sie die Fassade des Gebäudes und zerstörten eine Scheibe. Den durch den Brand verursachten Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10 000 Euro.

Nach Angaben der Polizeisprecherin handelt es sich in Erfurt um den bisher ersten Vorfall dieser Art vor den Wahlen. In der Regel würden vor allem Wahlplakate beschädigt oder zerstört. Darin sieht auch das Landeskriminalamt den bisherigen Schwerpunkt bei den registrierten Straftaten im Zusammenhang mit den Kommunal- und Europawahlen. Bis Donnerstag hatte die Behörde rund 190 Straftaten um die Wahlen erfasst, der Großteil davon Sachbeschädigungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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