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Rektorenabwahl an Eisler-Hochschule: Professoren "bestürzt"

Berlin  

Rektorenabwahl an Eisler-Hochschule: Professoren "bestürzt"

24.05.2019, 12:33 Uhr | dpa

Professoren der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin haben sich "bestürzt und konsterniert" über die Abwahl des bisherigen Rektors Robert Ehrlich geäußert. Das - wenn auch knappe - Wahlergebis im Akademischen Senat werde den Leistungen, die Ehrlich in seiner ersten Amtszeit erbracht habe, nicht gerecht, hieß es in einer Erklärung von rund 30 Professoren am Freitag. Man werde aber auch mit der neuen Leitung gut zusammenarbeiten.

Zu den Initiatoren der Erklärung gehören die Geigerin Antje Weithaas und der Klarinettist Martin Spangenberg, der auch erster Prorektor der Hochschule ist.

Die Hochschule erklärte, die Wahl sei demokratisch verlaufen, davor habe es eine lebhafte Aussprache gegeben. Am 15. Mai hatte der Erweiterte Akademische Senat die britische Kulturmanagerin Sarah Wedl-Wilson zur neuen Rektorin für vier Jahre gewählt. Ehrlich, dessen Amtszeit am 30. September endet, unterlag dabei.

Im ersten Wahlgang hatte kein Kandidat die absolute Mehrheit bekommen, im zweiten Wahlgang entfielen auf Wedl-Wilson elf von 21 Stimmen, auf Ehrlich acht, ein dritter Kandidat bekam zwei Stimmen. Damit habe Wedl-Wilson die Mehrheit gehabt. Dem Gremium gehören Vertreter von Professoren, akademischen Mitarbeitern, Studenten und sonstigen Mitarbeitern an.

Zu Ehrlichs Verdiensten zählten die Professoren die Rückkehr zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung, die Anhebung der Vergütung für Lehrbeauftragte, den Beginn einer digitalen Modernisierung, die Stärkung von Gremien und Kollegium sowie die konsequente Ausrichtung auf künstlerische Exzellenz.

Weitere Unterzeichner sind die Cellisten Nicolas Altstaedt und Claudio Bohórquez, der Geiger Kolja Blacher, der Pianist Kirill Gerstein, die Sängerin Christine Schäfer, die Bratschistin Tabea Zimmermann und die Hornistin Marie-Luise Neunecker.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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