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"Kontrollierte Freude": Friedrich setzt auf Heimstärke

Stuttgart  

"Kontrollierte Freude": Friedrich setzt auf Heimstärke

24.05.2019, 13:55 Uhr | dpa

"Kontrollierte Freude": Friedrich setzt auf Heimstärke. Friedrich und Prömel

Berlins Marvin Friedrich (l) und Grischa Prömel (M) jubelt nach dem Tor zum 2:2. Foto: Sebastian Gollnow (Quelle: dpa)

Die Aufstiegseuphorie bei den Fans des 1. FC Union ist endgültig grenzenlos. "Absteiger, Absteiger" und "Wir steigen auf und ihr steigt ab" riefen die 4000 mitgereisten Berliner Anhänger den desillusionierten Heim-Zuschauern nach dem 2:2 im Relegations-Hinspiel beim VfB Stuttgart zu. Für das zweite Duell am Montagabend (20.30 Uhr/Eurosport Player) haben sich die Köpenicker damit eine hervorragende Ausgangslage erarbeitet, um sich im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei erstmals den Traum vom Sprung in die Bundesliga zu erfüllen.

"Wir haben ein Heimspiel. Das Stadion wird brennen. Wir müssen da sein", sagte Innenverteidiger Marvin Friedrich. "Wir wissen, dass Stuttgart Tore braucht. Es wird ein hartes Stück Arbeit." Im Gegensatz zu den eigenen Anhängern gaben sich die Spieler und auch Coach Urs Fischer aber betont zurückhaltend.

"Es ist ein tolles Resultat, was wir erzielen konnten. So wie ich die Mannschaft nach dem Spiel wahrgenommen habe, war natürlich Freude da. Es war aber eine kontrollierte Freude", sagte der Schweizer Trainer. "Ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft das Ergebnis und die Leistung richtig einordnet. Es wird am Montag noch eine ganz, ganz schwierige Aufgabe."

Auch weil Union im Rückspiel nicht in Bestbesetzung antreten kann. Kapitän Christopher Trimmel und sein eingewechselter Stellvertreter Felix Kroos sahen in Stuttgart die zehnte beziehungsweise fünfte Verwarnung und sind gesperrt. "Ich habe Vertrauen in den Kader. Ich werde mich auch nicht in den Flieger setzen und in den Urlaub gehen", sagte Rechtsverteidiger Trimmel. "Ich bin Kapitän dieser Mannschaft und gebe bis zum Spiel im Training alles."

Am Montag wird Friedrich die Kapitänsbinde tragen. Der Defensivspieler konnte mit seinem ersten Pflichtspieltor in dieser Saison den wichtigen Treffer zum 2:2-Endstand erzielen. Zuvor hatte Angreifer Suleiman Abdullahi mit dem Tor zum 1:1 kurz vor der Pause Union großes Selbstvertrauen eingeflößt. Gegen die Stuttgarter, die durch Kapitän Christian Gentner und Ex-Nationalspieler Mario Gomez jeweils in Führung gegangen waren, würde Union am Montag schon ein 0:0 oder 1:1 zum Aufstieg reichen. "Wir werden jetzt auf keinen Fall den VfB unterschätzen", warnte Grischa Prömel dennoch. "Wir haben gesehen, dass Stuttgart individuell brutale Qualität hat."

Die Blessuren von Torwart Rafal Gikiewicz und Manuel Schmiedebach sind wohl nicht so schlimm, dass ihr Einsatz für das Rückspiel in Frage steht. Gikiewicz wird sich trotz einer Handverletzung durchbeißen, die Blessur hatte er sich bereits bei der Erwärmung vor dem letzten Punktspiel in Bochum (2:2) zugezogen. Schmiedebach musste von Krämpfen geplagt vorzeitig in Stuttgart runter. Die Aussicht auf die Bundesliga wird aber sicher auch bei ihm die letzten Kräfte freisetzen. "Es ist noch nichts gewonnen, noch nichts erreicht", sagte Fischer. "Da werden wir sicher nochmals gefordert sein."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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