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Schlag gegen Bande: Senioren mit Gewinnversprechen gelockt

Ansbach  

Schlag gegen Bande: Senioren mit Gewinnversprechen gelockt

24.05.2019, 15:27 Uhr | dpa

Immer wieder köderte die Bande ältere Menschen mit der Aussicht auf einen ganz großen Gewinn - am Ende waren die Senioren oft um ein paar Tausend Euro ärmer. Jetzt hat die Polizei der hinter den betrügerischen Machenschaften stehenden Gang einen empfindlichen Schlag versetzt: Unter Federführung der Ansbacher Polizei nahmen Beamte bereits in der Vorwoche in Nordrhein-Westfalen eine 56 Jahre alte Tatverdächtige fest. Die Handschellen klickten, als die Bande gerade mehrere Tausend Euro von einem Betrugsopfer entgegen nehmen wollte, wie die Polizei am Freitag in Ansbach mitteilte.

Nach Erkenntnissen der Kripo hatte die Frau in mindestens sieben Fällen im Auftrag einer vom Ausland aus operierenden Betrügerbande als Geldabholerin fungiert. Die in Empfang genommen Gelder habe sie anschließend auf ausländische Bankkonten transferiert. Der bisher von der Polizei ermittelte Schaden beträgt rund 200 000 Euro, erläuterten Vertreter der Ermittlungskommission "Goldmünze" in Ansbach. Gegen die Frau, die sich ihren Opfern gegenüber als "Notarin" ausgab, sei Haftbefehl erlassen worden. Die Ermittlungen gegen die Hintermänner dauern an.

Die Masche der Bande war dabei immer die gleiche: Mit einem Anruf informierten sie ihre Opfer über einen angeblichen hohen Geldgewinn. Um diesen in Empfang nehmen zu können, müssten sie allerdings erst eine "Gebühr" entrichten. Schließlich seien die Senioren dazu gebracht worden, der falschen Notarin hohe Geldbeträge oder Wertgegenstände zu übergeben. Bei länderübergreifenden Ermittlungen sei man schließlich auf die Tatverdächtige gestoßen. Ihre Anweisungen bekam sie nach Polizeierkenntnissen aus dem Ausland.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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