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Debatte um NordLB-Rettung: Wenzel fordert Prüfung

Hannover  

Debatte um NordLB-Rettung: Wenzel fordert Prüfung

24.05.2019, 18:18 Uhr | dpa

Debatte um NordLB-Rettung: Wenzel fordert Prüfung. NordLB

Das Logo der NordLB auf schwarzem Hintergrund. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv (Quelle: dpa)

In der Debatte über die Rettung der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) hat Grünen-Politiker Stefan Wenzel Prüfungen des Landesrechnungshofs gefordert. Die Prüfer hätten zunächst zu beurteilen, ob die gewählte Rettungsoption für das Land wirtschaftlich sei, sagte Wenzel der "Braunschweiger Zeitung" (Samstag). "Nötig ist aber auch eine formelle Prüfung der Schiffskredite", sagte der Vorsitzende des Haushalts- und Finanzausschusses im niedersächsischen Landtag.

Die NordLB braucht wegen Milliardenverlusten mit der Finanzierung von Schiffen sowie höheren Anforderungen der Bankenaufsicht frisches Geld. Der Haupteigentümer Niedersachsen und die kleineren Träger wie Sachsen-Anhalt und zahlreiche Sparkassen einigten sich nach langem Ringen, das nötige Geld gemeinsam aufzubringen. Die NordLB benötigt eine Finanzspritze von rund 3,63 Milliarden Euro.

Sachsen-Anhalts Finanzminister André Schröder (CDU) trat unterdessen Gerüchten entgegen, dass sich die Rettung der angeschlagenen Bank weiter verteuern könnte. Er kenne die Berichterstattung, ihm sei jedoch nicht bekannt, dass es weiteren Kapitalbedarf gebe, sagte der CDU-Politiker am Freitagabend bei einer Debatte im Magdeburger Landtag.

Das neue Geschäftsmodell der NordLB wird derzeit von der EU-Kommission geprüft, wie ein Sprecher des niedersächsischen Finanzministeriums Anfang Mai bestätigte. Nach dem neuen Modell soll die Belegschaft der Bank bis zum Jahr 2024 von derzeit 5500 Mitarbeiter auf 2800 bis 3000 Vollzeitstellen schrumpfen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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