Sie sind hier: Home > Regional >

SPD: Rasche Entscheidung zu 150 neuen Medizinstudienplätzen

Stuttgart  

SPD: Rasche Entscheidung zu 150 neuen Medizinstudienplätzen

25.05.2019, 08:16 Uhr | dpa

SPD: Rasche Entscheidung zu 150 neuen Medizinstudienplätzen. Kinderarzt

In einer Praxis wird ein junger Patient untersucht. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Landtags-SPD geht der geplante Ausbau von Medizinstudienplätzen nicht schnell genug voran. Nach Angaben des Wissenschaftsministeriums soll die Entscheidung für ein Konzept zur Einrichtung von 150 neuen Plätzen bis zur Sommerpause fallen. SPD-Gesundheitsexperte Rainer Hinderer kritisierte: "Das dauert uns zu lange." Damit die dringend benötigten Plätze zum Wintersemester zur Verfügung stünden, müsse jetzt schnell eine Entscheidung her.

Hinderer erinnerte daran, dass die grün-schwarze Landesregierung bereits in einem Nachtragsetat die finanziellen Weichen für die neuen Plätze gestellt habe. "Umso unverständlicher ist es, auch angesichts des bereits bestehenden Ärztemangels in ländlichen Regionen und den vorliegenden Plänen zum Medizinstudium 2020, dass die Landesregierung hier nicht schneller handelt." Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) müsse jetzt eine rasche Entscheidung in der Landesregierung herbeiführen.

Derzeit gibt es im Südwesten rund 1500 Studienplätze für Medizin an den Unikliniken Tübingen, Ulm, Freiburg, Heidelberg und Mannheim. Die Landesregierung will die Zahl hochschrauben, um den Ärztemangel abzumildern. Die Unikliniken schlagen vor, die 150 neuen Plätze auf die bestehenden Standorte zu verteilen. Diese Vorstellungen konkurrieren mit einem Konzept, das den Aufbau der Studienplätze an den städtischen Kliniken von Stuttgart und Karlsruhe vorsieht.

Das Wissenschaftsministerium schreibt in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der SPD, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, dass sich die verschiedenen Konzepte noch in der Prüfung befänden. "Eine abschließende Bewertung ist noch nicht erfolgt."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal