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Höhere Wahlbeteiligung in NRW: Stimmenauszählung läuft

Düsseldorf  

Höhere Wahlbeteiligung in NRW: Stimmenauszählung läuft

26.05.2019, 02:51 Uhr | dpa

Höhere Wahlbeteiligung in NRW: Stimmenauszählung läuft. Armin Laschet bei der Stimmabgabe

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, steckt seinen Wahlschein in die Wahlurne. Foto: Roland Weihrauch (Quelle: dpa)

In Nordrhein-Westfalen haben sich nach vorläufigen Prognosen deutlich mehr Menschen an der Europawahl beteiligt als vor fünf Jahren. Bis zum Sonntagnachmittag (16.00 Uhr) gaben - einschließlich der Briefwähler - rund 51 Prozent der Wahlberechtigten in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten ihre Stimme ab. Bei der Europawahl 2014 hätten bis zu dieser Uhrzeit rund 42 Prozent abgestimmt, teilte der Landeswahlleiter mit. Damals hatte die landesweite Wahlbeteiligung bei Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr bei 52,3 Prozent gelegen.

In NRW sind rund 13,8 Millionen Menschen wahlberechtigt. Mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis rechnet der Landeswahlleiter am frühen Montagmorgen.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gab am Vormittag in Aachen seine Stimme ab. Zusammen mit seiner Ehefrau Susanne erschien er in seinem Wahllokal in einer Grundschule.

Neben Schulen, Bürgerhäusern oder Rathaussälen befanden sich einige Wahlräume in NRW an ungewöhnlichen Orten: So konnten Bürger in Herne in einem Blumenladen wählen und in Bochum in einem Autohaus. In einem ländlichen Ortsteil von Leverkusen stellte eine Familie sogar ihr Wohnzimmer als Wahlraum zur Verfügung.

Ein Wuppertaler Wahllokal konnte erst etwa eine Stunde später öffnen als vorgesehen: Im Cronenberger Bürgerhaus befanden sich Wahlunterlagen und Urne in einEm verschlossenen Raum, zu dem der Wahlvorstand keinen passenden Schlüssel hatte. Ein Schlüsseldienst musste die Tür öffnen, wie Andreas Walter von der Wuppertaler Wahlbehörde sagte.

Auch in Bochum gab es eine Panne: Bereits am Samstagnachmittag war auf der Internetseite der Stadt das vermeintliche Wahlergebnis zu lesen. Nach Angaben eines Sprechers hatten Mitarbeiter zu Testzwecken fiktive Daten eingestellt und die Seite dann versehentlich veröffentlicht. "Wir können uns für diesen Fehler nur entschuldigen", sagte der Sprecher. Die Daten seien umgehend gelöscht worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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