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Schnakenbekämpfer rechnen mit mehr Mücken am Rhein

Speyer  

Schnakenbekämpfer rechnen mit mehr Mücken am Rhein

31.05.2019, 14:01 Uhr | dpa

Schnakenbekämpfer rechnen mit mehr Mücken am Rhein. Schnake

Eine Schnake (Tipulidae) sitzt auf einer Fensterscheibe. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach dem Ausfall von zwei Hubschraubern soll die Schnakenbekämpfung am Rhein bald wieder voll aufgenommen werden. Die jüngste Generation der stechenden Insekten sei aber bereits verpuppt, so dass eine Bekämpfung nicht mehr möglich sei, teilte am Freitag die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) mit. In den nächsten vier bis sechs Wochen werde es daher entlang der Rheinauen mehr Mücken geben als gewohnt.

Bei der nächsten Hochwasserwelle sollen wieder Hubschrauber zur Verfügung stehen. Der Wissenschaftliche Direktor der Kabs, Norbert Becker, dankte den vielen freiwilligen Helfern, die in den vergangenen Tagen die Arbeit der Schnakenbekämpfer unterstützt hätten.

Die Bürgermeister mehrerer Gemeinden hatten beim Innen- und Gesundheitsministerium um Hilfe gebeten, um eine Schnakenplage abzuwehren. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung forderte sogar den Einsatz der Bundeswehr. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, die Behörden hätten sich am Freitag bei einer Telefonkonferenz abgestimmt. Die Lage sei nicht dramatisch.

Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg entlang des Rheins bis nach Rheinland-Pfalz und Hessen. Die Mitarbeiter verteilen zu Fuß oder von Hubschraubern aus ein biologisches Bekämpfungsmittel, sobald eine Vermehrung der Schnaken droht. Das ist dann der Fall, wenn bei warmer Witterung eine Hochwasserwelle die Auen überflutet hat. Das Mittel richtet sich gezielt nur gegen die Larven der Stechmücken und ist nicht wirksam, wenn diese sich bereits verpuppt haben. Daher bleibt zur Bekämpfung jeweils nur wenig Zeit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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