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Machbarkeitsstudie für Rheinbrücke bei Bingen vereinbart

Bingen am Rhein  

Machbarkeitsstudie für Rheinbrücke bei Bingen vereinbart

31.05.2019, 16:00 Uhr | dpa

Machbarkeitsstudie für Rheinbrücke bei Bingen vereinbart. Ausblick auf das Rheintal

Besucher genießen den Ausblick auf den Rhein und die Stadt Bingen. Foto: Christoph Schmidt/Archivbild (Quelle: dpa)

Rheinland-Pfalz, Hessen sowie die Landkreise Mainz-Bingen und Rheingau-Taunus haben vereinbart, eine Machbarkeitsstudie für eine Rheinbrücke bei Bingen auf den Weg zu bringen. "Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung bekennen sich alle vier Partner dazu, die Möglichkeiten für eine neue Rheinbrücke zu prüfen", teilte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Freitag mit.

Zuständig für die Studie ist der Landesbetrieb Mobilität Worms. Der Auftrag dafür soll im Sommer vergeben werden. Zunächst soll geprüft werden, ob bereits vorliegende Unterlagen wie die Umweltverträglichkeitsstudie noch aktuell sind. Auf Basis dieser Untersuchung werde auch die Linienführung der Brücke geprüft, erklärte das Verkehrsministerium in Mainz. Die erwarteten Kosten für die Machbarkeitsstudie werden mit etwa 55 000 Euro beziffert und zu je einem Viertel auf die Unterzeichner der Vereinbarung aufgeteilt.

Eine Initiative von Befürwortern einer Rheinquerung hatte bis Anfang 2017 mehr als 8200 Unterschriften für einen Bürgerentscheid über eine Machbarkeitsstudie gesammelt. Die Abstimmung kam dann aber nicht zustande, weil sich auch der Kreistag Mainz-Bingen dafür aussprach - nachdem er sich zuvor mehrheitlich dagegen gewandt hatte.

Der Mitinitiator der aus dem Bürgerbegehren hervorgegangenen Bürgerinitiative, Hasso Mansfeld, kritisierte, dass die nun getroffene Vereinbarung nicht dem Bürgerbegehren einer Studie für eine Rheinquerung im Raum Bingen-Ingelheim entspreche. Offenbar solle ein möglicher Tunnel, der den Erfordernissen des Naturschutzes eher gerecht werde, gar nicht mehr geprüft werden. Die Bürgerinitiative werde den weiteren Prozess nun kritisch begleiten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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