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Sternfahrt: Rund 90 000 Radfahrer fordern die Verkehrswende

Berlin  

Sternfahrt: Rund 90 000 Radfahrer fordern die Verkehrswende

02.06.2019, 03:09 Uhr | dpa

Sternfahrt: Rund 90 000 Radfahrer fordern die Verkehrswende. Zwei Frauen blicken auf die letztjährige ADFC-Fahrrad-Sternfahrt

Frauen blicken von der Siegessäule aus in Richtung Brandenburger Tor auf die letztjährige Fahrrad-Sternfahrt. Foto: Jörg Carstensen/Archivbild (Quelle: dpa)

Fahrräder statt Autos auf Berlins Straßen: Rund 90 000 Radfahrer sind nach Veranstalterangaben am Sonntag bei der traditionellen Sternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) zum Großen Stern geradelt. Sie forderten von Politik und Verwaltung, die Verkehrswende anzupacken - mit mehr Platz fürs Rad statt einer Infrastruktur, die vor allem für Autos geplant wird. Angemeldet waren 250 000 Teilnehmer. "Es ist sehr heiß, da sind einige vielleicht lieber am See als auf der Straße", erklärte ein ADFC-Sprecher.

Schon in der Nacht starteten die ersten Radler in Leipzig und dem polnischen Stettin, wie der Sprecher sagte. 19 Routen führten aus Berlin und Brandenburg zur Siegessäule in der Hauptstadt. Darunter war auch eine kürzere Kinderroute ab dem S-Bahnhof Jannowitzbrücke, auf der im Schnitt nur sieben Kilometer pro Stunde gefahren wurde. Am Großen Stern fuhren Tausende Radfahrer ab dem frühen Nachmittag im Kreis um die Siegessäule.

Während der Aktion war der Verkehr für Autofahrer in ganz Berlin eingeschränkt. Unter anderem waren Teile der Stadtautobahn A100 (Südring sowie der A115 (Avus) gesperrt.

Über die Zahl der Teilnehmer gibt es jedes Jahr unterschiedliche Angaben. Die Polizei schätzt meist zwischen 20 000 und 30 000 Fahrradfahrer. Der ADFC spricht in der Regel von 100 000 Teilnehmern und erklärt die Veranstaltung zur "größten Fahrraddemo der Welt".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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