Sie sind hier: Home > Regional >

Prozess um Zwangsprostitution endet mit Freispruch

Braunschweig  

Prozess um Zwangsprostitution endet mit Freispruch

04.06.2019, 17:46 Uhr | dpa

Prozess um Zwangsprostitution endet mit Freispruch. Statue der Justizia

Die Statue Justizia ist zu sehen. Foto: Peter Steffen/Archivbild (Quelle: dpa)

In einem Prozess um Menschenhandel und ausbeuterische Zuhälterei am Landgericht Braunschweig ist die Angeklagte freigesprochen worden. "Nach der Beweisaufnahme und den Zeugenaussagen konnte der 62-Jährigen nicht nachgewiesen werden, dass sie eine Zwangslage von zwei Prostituierten kannte", sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag (Az.: 8 KLs 210 Js 33355/17 (66/18)).

Die Anklage hatte der Frau in dem am Montag begonnenen Verfahren vorgeworfen, in Bad Harzburg eine Wohnung für zwei Prostituierte aus Nigeria angemietet zu haben. Sie soll dabei gewusst haben, dass die jungen Frauen zuvor unter falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt und ihnen die Papiere abgenommen worden waren. Dieser Vorwurf ließ sich nicht beweisen, wie die Sprecherin sagte. Die Beschuldigte hatte auch bestritten, von psychischem Druck durch Voodoo-Zauber gewusst zu haben. Staatsanwaltschaft und Verteidigung plädierten auf Freispruch.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal