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Segeln wie Römer: Forscher bauen antikes Handelsschiff nach

Mainz  

Segeln wie Römer: Forscher bauen antikes Handelsschiff nach

05.06.2019, 07:39 Uhr | dpa

Segeln wie Römer: Forscher bauen antikes Handelsschiff nach. Nachbau eines römischen Segelfrachters steht in einer Halle

Die Laurons 2, originalgetreuer Nachbau eines römischen Segelfrachters, steht in einer Halle der Universität Trier. Foto: Harald Tittel (Quelle: dpa)

Trierer Forscher sind dem Wissen antiker Kapitäne auf der Spur: Sie haben einen seegängigen römischen Segelfrachter nachgebaut, der bald in der Mosel zu Wasser gelassen werden soll. Er werde den Wissenschaftlern viele Daten zur Leistungsfähigkeit des antiken Handelsschiffes liefern: "Für uns ist fantastisch, dass wir dann zum ersten Mal die Eigenschaften eines römischen Segelschiffes exakt messen können", sagt Projektleiter Christoph Schäfer, Althistoriker an der Universität Trier.

Das Schiff, das vorläufig "Laurons 2" heißt, ist 16 Meter lang, fünf Meter breit, fast ebenso hoch und wurde in den vergangenen zwei Jahren von Forschern, Studenten und Handwerkern originalgetreu nachgezimmert. Vorlage war ein versunkenes Schiff aus dem 3. Jahrhundert: Ein Segelschiff, das in der Bucht von Laurons an der südfranzösischen Küste nahe Marseille bei einem Sturm untergegangen und als Wrack in den 1980er Jahren ausgegraben worden war. Die Pläne stammen vom Museum für Antike Schifffahrt in Mainz.

Wenn das Schiff in die Mosel komme, sei es noch nicht dicht. "Es läuft erst einmal Wasser rein, damit das Holz aufquellen kann", sagt Schäfer. "Bis zur Schiffstaufe wird es aber schwimmen." Diese ist am den 5. Juli geplant. "Und dann kriegt das Schiff einen richtig ordentlichen Namen, der auch etwas mit Trier zu tun hat", sagt Schäfer. Welchen, das sei noch geheim.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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