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"Tag der Deutschen Einheit": Kostenloser ÖPNV gefordert

Kiel  

"Tag der Deutschen Einheit": Kostenloser ÖPNV gefordert

05.06.2019, 07:54 Uhr | dpa

"Tag der Deutschen Einheit": Kostenloser ÖPNV gefordert. Sonnenaufgang hinter einer Bahn

Ein Mann sitzt in einer Stadtbahn als am Horizont die Sonne aufgeht. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Anlässlich der bundesweit zentralen Feiern zum "Tage der Deutschen Einheit" Anfang Oktober hat Schleswig-Holsteins SPD-Fraktion kostenlose Regionalzüge im ganzen Land und Stadtbusse in Kiel gefordert. "Jeder sollte die Möglichkeit haben, die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Kiel zu besuchen", sagte der SPD-Verkehrspolitiker Kai Vogel der Deutschen Presse-Agentur. "Als kleinen Nebeneffekt tragen wir an diesem besonderen Tag auch zum Umwelt- und Klimaschutz bei."

Die Landesregierung selbst hofft auf ein Bürger- und Familienfest in Kiel. Eine Voraussetzung dafür sei, dass großen und kleinen Besuchern dann ein attraktives ÖPNV-Angebot zur Verfügung steht, sagte ein Regierungssprecher der dpa. "Gespräche zwischen Land und ÖPNV-Unternehmen darüber laufen bereits, haben bisher jedoch nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt."

Staatskanzlei-Chef Dirk Schrödter habe deshalb die Geschäftsführer der Kieler Verkehrsgesellschaft und von NAH.SH sowie Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) für Freitag zu einem Gespräch eingeladen, sagte der Sprecher. Dabei soll es einen substanziellen Beitrag der Nahverkehrsunternehmen zu den Feiern gehen.

Die Landesregierung erwartet etwa 500 000 Menschen zu einem zweitägigen Bürgerfest am 2./3. Oktober. Das Motto der Feierlichkeiten lautet "Mut verbindet". Das Bürgerfest soll am Westufer der Förde sowie im Stadtzentrum stattfinden. Zum Festakt am 3. Oktober in der Sparkassen-Arena werden die Spitzen des Staates erwartet. Außerdem ist ein ökumenischer Gottesdienst in der Nikolaikirche vorgesehen sowie ein Empfang des Bundespräsidenten.

Das Land will 4,2 Millionen Euro bereitstellen, die Stadt Kiel 450 000 Euro. Außerdem wird mit Sponsorengeldern gerechnet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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