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Lautern-Investor Becca muss vor Gericht

Luxemburg  

Lautern-Investor Becca muss vor Gericht

05.06.2019, 17:12 Uhr | dpa

Der luxemburgische Bauunternehmer und Investor beim 1. FC Kaiserslautern Flavio Becca muss sich voraussichtlich Anfang 2020 vor einem Gericht des Großherzogtums verantworten. Ihm werden Geldwäsche und Veruntreuung von Firmengeldern vorgeworfen. Dies teilte eine Justizsprecherin am Mittwoch mit. Zuvor hatte der luxemburgische Kassationsgerichtshof zwei Beschwerden gegen das kommende Gerichtsverfahren und gegen die Beschlagnahme von diversen Luxusuhren in Beccas Büro abgelehnt.

Der 56 Jahre alte Becca war im Mai in Deutschland durch seinen Einstieg beim finanzschwachen Drittligisten Kaiserslautern bekannt geworden. Er hatte dem Verein ein Darlehen über 2,6 Millionen Euro gewährt und weitere Investitionen in den Verein angekündigt.

Der Rechtsanwalt Beccas, André Lutgen, betonte in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung, die Entscheidung des Kassationsgerichtshofes habe nichts mit einer Affäre um angebliche Korruption beim Bau von zwei Einkaufszentren zu tun, die Luxemburg seit Jahren beschäftigt. Becca und ein anderer luxemburgischer Baulöwe hatten sich im Kampf um die Genehmigung ihrer Projekte wechselseitig Vorwürfe gemacht. Der Anwalt verwies darauf, dass der Generalstaatsanwalt des Landes schon 2012 festgestellt habe, es gebe keinerlei Indizien für Korruption.

Becca wird den Justizangaben zufolge vorgeworfen, in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer einer Reihe von Firmen zwischen 2004 und 2011 Luxusuhren gekauft zu haben. Ermittler hatten Medienberichten zufolge 2011 bei Becca eine Reihe originalverpackter teurer Armbanduhren gefunden. In der Erklärung des Anwalts dazu hieß es, Becca habe lediglich "Investitionen im Interesse der Unternehmensgruppe" vorgenommen. Er bestreite den Vorwurf der Geldwäsche und der Untreue.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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