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Brandenburg und Deutsche Bahn bekennen sich zu Bahnprojekten

Cottbus  

Brandenburg und Deutsche Bahn bekennen sich zu Bahnprojekten

05.06.2019, 17:58 Uhr | dpa

Brandenburg und Deutsche Bahn bekennen sich zu Bahnprojekten. Dietmar Woidke und Ronald Pofalla

Dietmar Woidke (l), Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und Ronald Pofalla vonder Deutschen Bahn. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Die rot-rote Landesregierung in Brandenburg und die Deutsche Bahn wollen den Bahnverkehr in der Lausitz angesichts des Strukturwandels durch den Kohleausstieg voranbringen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Bahn-Vorstand Ronald Pofalla bekannten sich am Mittwoch in Cottbus zu mehreren Projekten. Dazu zähle die Elektrifizierung der Linien Cottbus-Görlitz, Cottbus-Leipzig und Cottbus-Forst, teilten beide Seiten mit. Zudem sollten Engpässe im Korridor Berlin-Cottbus wegfallen und der Bahnknoten Falkenberg leistungsfähiger werden. Brandenburg will die Lausitz zu einer Modellregion für den Strukturwandel machen. Nach den jetzigen Plänen soll 2038 Schluss sein mit dem Braunkohleabbau.

Brandenburg und die Bahn vereinbarten auch, die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen am Standort Cottbus auszubauen. Das Werk soll auf die Umrüstung von Diesel-Lokomotiven auf klimafreundliche Hybridantriebe ausgerichtet werden. Für die Instandhaltung elektrisch betriebener Loks von ICE-Zügen soll es im Werk Cottbus zusätzliche Kapazität geben. Außerdem ist der Bau eines Gebäudes geplant, um die Instandhaltung weiterzuentwickeln. DB-Infrastrukturvorstand Pofalla sagte, bei Zusage der Mittel durch den Bund würden 150 neue Arbeitsplätze im Werk geschaffen.

"Unsere gemeinsame Erklärung ist ein deutliches Signal an die Region, dass die zugesagte Unterstützung für die Lausitz kommt", erklärte Woidke laut gemeinsamer Mitteilung von Staatskanzlei und Deutscher Bahn. Die vorgesehenen Infrastrukturprojekte sowie die Investitionen in die Instandhaltung im Cottbuser DB-Werk sicherten Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Lausitz. Eine Gesamtsumme für den Umfang der Projekte wurde nicht genannt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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