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Erlanger Bergkirchweih mit Fassbieranstich eröffnet

Erlangen  

Erlanger Bergkirchweih mit Fassbieranstich eröffnet

06.06.2019, 17:36 Uhr | dpa

Erlanger Bergkirchweih mit Fassbieranstich eröffnet. Bergkirchweih

Besuchende des Bergkirchweih stoßen mit Bier an. Foto: Daniel Karmann/Archiv (Quelle: dpa)

Mit dem traditionellen Fassbieranstich hat der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) am Donnerstagabend die 264. Bergkirchweih eröffnet. Das Stadtoberhaupt brauchte in diesem Jahr dafür vier kräftige Hammerschläge - zwei mehr als im Vorjahr. Anschließend verkündeten mehrere Böllerschüsse den Beginn der "fünften Jahreszeit". Bis zum 17. Juni erwarten die Veranstalter in den Biergärten zu Füßen des Erlanger Schlossbergs wieder rund ein Million Besucher.

Die Bergkirchweih gilt nach dem Münchner Oktoberfest als zweitgrößtes Volksfest in Bayern. Im Unterschied zur Wiesn handelt es sich bei der Bergkirchweih allerdings größtenteils um eine gigantische Freiluftparty: Die wegen ihrer besonderen Atmosphäre geschätzten Biergärten liegen auf einem baumbestandenen Hanggelände über den höhlenartigen einstigen Bier-Kühlkellern.

Eine große Rolle spielt auf dem "Berg", wie die Erlanger ihr Volksfest kurz nennen, das Thema Sicherheit. Besucher müssen sich an allen Zugängen auf Taschenkontrollen einstellen. Breite Fluchtwege sollen im Notfall eine rasche Räumung des Bergkirchweihgeländes ermöglichen. Frauen, die sich sexuell belästigt fühlen, finden auf sogenannten Rettungsinseln Hilfe.

Überschattet wird die diesjährige Bergkirchweih von Baumfällaktionen auf dem Festgelände, die vor allem bei Naturschützern auf Kritik gestoßen waren. Im Vorfeld des Volksfestes hatte die Stadt aus Sicherheitsgründen 25 Bäume fällen lassen. Fachleute hätten Zweifel an der Standfestigkeit gehabt. Bei einem Unwetter hätten die Bäume umstürzen können. Der Bund Naturschutz in Bayern sprach dagegen von "übertriebenen Sicherheitsanforderungen". Mit dem Baumschnitt gehe ein Teil der einzigartigen Atmosphäre auf dem "Berg" verloren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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