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Polizei sucht nach vermisster Frau und vermutet Entführung

Aspach  

Polizei sucht nach vermisster Frau und vermutet Entführung

07.06.2019, 10:47 Uhr | dpa

Polizei sucht nach vermisster Frau und vermutet Entführung. Ein Blaulicht der Polizei

Ein Blaulicht der Polizei. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild (Quelle: dpa)

Eine 47 Jahre alte vermisste Pflegerin aus Aspach (Rems-Murr-Kreis) ist laut Polizei von ihrem ehemaligen Lebensgefährten entführt worden. Die Frau habe sich kürzlich von dem 51-Jährigen getrennt, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Dieser habe seine Ex-Freundin mit Hilfe eines 23-jährigen Komplizen überwältigt und sie in einem Wohnmobil an einen unbekannten Ort verschleppt.

Die aus Polen stammende Frau war am Montag von ihrer Arbeitsstelle im Teilort Großaspach verschwunden. Sie soll dann unmittelbar von den beiden ebenfalls aus Polen stammenden Männern gegen 14.00 Uhr bei Aspach gekidnappt worden sein. Ein Zeuge habe die Wegfahrt eines Wohnmobils beobachtet. Dieses wurde inzwischen in Frankreich in einem Wald bei Straßburg entdeckt. Von der dort verliert sich ihre Spur. Die Polizei bildete eine Ermittlungsgruppe und fahndet öffentlich und international nach den mutmaßlichen Kidnappern. Ihr Aufenthaltsort und der des Opfers sei unbekannt.

Der frühere Lebensgefährte der Frau gilt als psychisch auffällig und gewalttätig. In Polen habe es wohl entsprechende Vorkommnisse gegeben. Sein Helfer sei ein Arbeitskollege des 51-Jährigen. Die Ermittlungen starteten, weil die Angehörigen der Pflegeperson, bei der das Opfer arbeitete, eine Vermisstenanzeige erstatteten. Die 47-Jährige wollte eigentlich nur kurz ihren Arbeitsplatz verlassen. Sie galt als sehr zuverlässig.

Am Abend teilte die Polizei mit, dass der Ermittlungsgruppe nun Bilder aus einer Überwachungskamera vorliegen. Demnach hatte das Opfer zuletzt ein helles Tank-Top, eine helle Hose, Sonnenbrille und Halskette getragen. Die Frau soll eine helle Jacke oder einen Pullover um die Hüfte gehabt haben. Außerdem hatte sie eine schwarze Umhängetasche dabei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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