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Krösche wirbt um Verständnis für Deal

Paderborn  

Krösche wirbt um Verständnis für Deal

07.06.2019, 15:53 Uhr | dpa

Krösche wirbt um Verständnis für Deal. Markus Krösche

Markus Krösche spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Fredrik von Erichsen/Archivbild (Quelle: dpa)

Markus Krösche hat mit Verwunderung auf die Aufregung über die angestrebte Kooperation zwischen dem SC Paderborn und RB Leipzig reagiert. "Mit dieser negativen Dynamik hatte bei uns keiner gerechnet. Ehrlicherweise muss ich auch sagen, dass wir das Thema nicht optimal kommuniziert haben. Da wurden zu viele Dinge im Unklaren gelassen", sagte der ehemalige SCP-Manager und neue Sportdirektor der Leipziger am Freitag dem "Westfalen-Blatt".

Die beiden Clubs aus der Fußball-Bundesliga hatten im Zuge des Wechsel von Krösche ihre künftige Zusammenarbeit im sportlichen Bereich bekanntgegeben. Darauf drohten Fans des Aufsteigers mit Boykott der Spiele mit den Hinweis "kein "Marketinginstrument für ein Brauseprodukt sein" zu wollen.

Krösche hält diese Kritik für übertrieben: "Auch hinter großen Clubs wie Bayern München, Borussia Dortmund oder Schalke 04 stehen große Konzerne als strategische Partner. Bei RB ist es nur viel offensichtlicher. Hier steht der Verein im direkten Zusammenhang mit einem Produkt, aber das ist für mich nicht negativ. Dieser Verein bietet tollen Fußball - das muss das Wichtigste sein."

Was die Inhalte des Kooperationsvertrags anbetrifft, war Krösche um Klarstellung bemüht: "Es geht nur um eine rein sportliche Zusammenarbeit. Ich gebe da mal ein Beispiel: Wenn die künftige sportliche Führung des SC Paderborn entscheidet, dass ein Spieler aus Leipzig für sie infrage kommt, dann werden wir versuchen, eine gute Lösung für beide Vereine und den Spieler zu finden. Aber noch mal: Der SCP bleibt autark und nur wenn der Verein einen Spieler haben möchte, wird RB aktiv."

Krösche verwies auf die jahrelange Förderung des SC Paderborn durch den mittlerweile verstorbenen ehemaligen Präsidenten Wilfried Finke: "Auch deshalb läuft die Diskussion für mich in eine völlig falsche Richtung. Wir würden jetzt nicht in meinem Büro am Trainingszentrum sitzen, wenn Wilfried Finke nicht gewesen wäre. In Paderborn würde kein Stadion stehen und der Verein würde auch nicht zum zweiten Mal in der Bundesliga spielen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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