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Trickbetrug an Senioren: Angeklagte legen Geständnisse ab

Bielefeld  

Trickbetrug an Senioren: Angeklagte legen Geständnisse ab

07.06.2019, 16:15 Uhr | dpa

Trickbetrug an Senioren: Angeklagte legen Geständnisse ab. Notruf

Eine junge Frau hält ein Smartphone mit der eingegebenen Notrufnummer 110 in der Hand. Foto: Sophia Weimer/Archivbild (Quelle: dpa)

Vor dem Landgericht Bielefeld haben am Freitag zwei Angeklagte im Fall von Trickbetrügereien an Senioren umfangreiche Geständnisse abgelegt. Ihre Aussagen waren Teil einer Absprache zum Prozessauftakt, bei der sich alle Verfahrensbeteiligten auf einen Strafrahmen für die Angeklagten, ein 28-Jähriger aus Hannover und eine 27-Jährige aus Elmshorn in Schleswig-Holstein, geeinigt hatten. Das Gericht will am Mittwoch (12.6.) ein Urteil verkünden. Die beiden müssen maximal drei Jahre und neun Monate beziehungsweise vier Jahre und neun Monate ins Gefängnis.

Das Paar soll Senioren in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen um mehr als eine halbe Million Euro betrogen haben. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrer Anklage neun Fälle aufgelistet, in denen Senioren Anfang des Jahres 2019 in Bielefeld und Hannover von dem Duo und bislang unbekannten Hintermännern im türkischen Izmir um hohe Geldsummen und Gold erleichtert wurden. Über ein Callcenter in Izmir rief die Bande dabei bei den Opfern an und setzte die älteren Menschen psychisch massiv unter Druck. Die Anrufer gaben sich dabei als Polizisten aus und warnten die Opfer vor angeblichen Betrügereien ihrer Banken oder vor Wohnungseinbrüchen.

Mit einem technischen Trick gaukelte die Bande dabei einen Anruf unter der Notrufnummer 110 vor. Die Opfer hoben dann aus Angst hohe Geldsummen ab, leerten Bankschließfächer und deponierten die Beute an verabredeten vermeintlich sicheren Stellen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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