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Mehr als 240 000 Besucher am ersten Hessentags-Wochenende

Bad Hersfeld  

Mehr als 240 000 Besucher am ersten Hessentags-Wochenende

10.06.2019, 12:09 Uhr | dpa

Mehr als 240 000 Besucher am ersten Hessentags-Wochenende. Silbermond tritt beim Hessentag in der Sparkassen-Arena auf

Silbermond-Konzert beim Hessentag. Foto: Thomas Lohnes/Hessische Staatskanzlei (Quelle: dpa)

Bei überwiegend strahlendem Sommerwetter hat der Hessentag in Bad Hersfeld sein erstes Festwochenende mit reichlich Besuchern und ersten Höhepunkten erlebt. Zu dem am Freitagnachmittag eröffneten, zehntägigen Volksfest in der osthessischen Kur- und Festspielstadt strömten am ersten Wochenende mehr als 240 000 Besucher, wie ein Sprecher der Hessischen Staatskanzlei am Montag berichtete.

"Der Hessentag bringt die Menschen zusammen, unterhält, informiert und vereint Tradition, Gegenwart und Zukunft", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) über das Auftaktwochenende. "Die Stimmung ist prächtig und die Besucher strömen auf unser Landesfest. Mit dem bisherigen Verlauf kann man daher nur zufrieden sein." Der Bad Hersfelder Bürgermeister Thomas Fehling freute sich "über eine ausgesprochen friedliche und fröhliche Veranstaltung".

Hessentagssprecherin Kerstin Kleine sagte in Bad Hersfeld: "Es herrscht reger Andrang". Die Innenstadt und die Hessentagsstraße, die sich auf 2,3 Kilometern durch das Veranstaltungsgelände schlängelt, seien gut gefüllt. Verkehrsprobleme bei der An- und Abreise seien nicht beobachtet worden. Auch die Polizei zog eine bislang positive Bilanz: "Trotz hoher Besucherzahlen ereigneten sich erfreulich wenige Straftaten", wie ein Polizeisprecher sagte.

Das Konzert der Hip-Hop-Band The Black Eyed Peas wurde am Freitagabend wegen einer Gewitterwarnung abgesagt. Am Samstag dann erlebten die Besucher bei Kaiserwetter den ersten Konzert-Knaller: 12 000 Zuschauer verfolgten den Auftritt der Deutsch-Poprock-Combo Silbermond. Aufgrund der euphorisch mitsingenden und mitfeiernden Fans wirkte Frontfrau Stefanie Kloß sichtlich gerührt. Sie hängte immer wieder noch ein Lied dran, bis sie mit ihrer Band nach zweieinviertel Stunden das Konzert im Jahnpark unter tosendem Applaus beendete. Als Stargast kam der Rapper Moses Pelham aus dem Publikum auf die Bühne und sang mit Silbermond.

Die nächsten Musik-Höhepunkte sind Roland Kaiser (Mittwoch), ZZ Top (Donnerstag), die Kelly Family (Freitag), FFH Just White (Samstag) und Rea Garvey (Sonntag). Fans, die am Freitag Pech hatten mit dem Ausfall des Auftakt-Konzerts, bekommen ihr Geld zurück.

Am Sonntag vereidigte Hessens Innenminister Peter Beuth zusammen mit Ministerpräsident Bouffier rund 890 Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter. Es ist der zweitgrößte Jahrgang in der Geschichte der hessischen Polizei, wie die Landesregierung mitteilte. Im Vorjahr wurden rund 1100 Anwärter vereidigt. Bouffier sagte: "Polizistin oder Polizist zu werden, ist mehr als ein Beruf, es ist eine Berufung."

Beuth erklärte, die vereidigten Nachwuchsbeamten stünden exemplarisch für den Ausbau "unserer Polizei, die wir auf mehr als 16 000 Stellen ausbauen werden, um noch besser für die Sicherheit" der Bürger zu sorgen. Alle auf dem Hessentag Vereidigten sind im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, knapp ein Drittel von ihnen sind Frauen. Nach der Zeremonie wurden Vorführungen zum "Tag der Polizei" präsentiert. Dabei zeigten die Reiterstaffel und Hundeführer ihr Können und Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Teile ihres Einsatzspektrums.

Der Hessentag läuft noch bis zum 16. Juni. Auf dem Programm stehen nunmehr knapp 1200 Veranstaltungen. Der Hessentag wird seit 1961 gefeiert. Deutschlands ältestes Landesfest sollte ursprünglich nach dem Zweiten Weltkrieg Neubürger und Einheimische vereinen. Aber auch in der Gegenwart könne er bei der Integration mitwirken, wie Bouffier sagte: "Wir haben jetzt wieder viele Menschen, die in unser Land gekommen sind und hier heimisch werden sollen." Der Hessentag könne helfen, "innere Verbundenheit" aufzubauen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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