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Erdrutsch in der Sächsischen Schweiz

Sebnitz  

Erdrutsch in der Sächsischen Schweiz

11.06.2019, 12:14 Uhr | dpa

Teils heftige Unwetter mit Gewitter und Hagel haben in Sachsen mancherorts für Schlammlawinen und überspülte Straße gesorgt. Im Kirnitzschtal in der Sächsischen Schweiz hat es nach Angaben der Feuerwehr mehrere kleinere Erdrutsche gegeben. Auf der Kirnitzschtalstraße habe es etwa Erdmassen und Geröll auf die Straße gespült, sagte der Gemeindewehrleiter der Sebnitzer Feuerwehr am Dienstag. "Derzeit laufen die Aufräumarbeiten." Einen größeren Erdrutsch auf einer Länge von etwa 30 bis 50 Metern habe es in der Nähe des Forsthauses im Kirnitzschtal gegeben, hieß es.

Die Kirnitzschtalbahn muss bis voraussichtlich Mittwoch den Betrieb einstellen. "Geröll und Schlamm haben die Gleise überspült", sagte der Einsatzleiter. Am Mittwoch soll sich eine Baufirma um die Beräumung kümmern. Die historische Bahn wird vor allem von Touristen genutzt und verkehrt seit Ende des 19. Jahrhunderts von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall.

Über Teile Sachsens war am Montagabend ein Gewitter mit Starkregen und Hagel gezogen. Vor allem im Süden Sachsens fielen 30 bis 50 Liter Regen pro Stunde, der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte über Radargeräte Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern. In Aue, Annaberg-Buchholz und Marienberg im Erzgebirgskreis meldete die Polizei mehrere überflutete Straßen. Diese seien zwischenzeitlich nicht passierbar gewesen, hieß es bei der Polizeidirektion in Chemnitz.

In Jöhstadt in der Nähe der tschechischen Grenze brannte ein Dachstuhl - nach ersten Erkenntnissen könnte ein Blitzeinschlag die Ursache sein. Die Bewohner blieben unverletzt, es entstand nach erster Einschätzung aber erheblicher Sachschaden, hieß es. In der Gemeinde Thermalbad Wiesenbach ging infolge des heftigen Regens eine Schlammlawine ab. Ein Haus wurde durch den Schlamm beschädigt. In Weinböhla im Kreis Meißen schlug ein Blitz in ein Haus ein, es kam zu einem Brand, verletzt wurde niemand.

"Es kann durchaus passieren, dass weitere Unwetter über Sachsen ziehen", so ein DWD-Sprecher. Am Dienstgnachmittag sollten sich zunächst zwischen Neiße und Spree Gewitter entladen, in der Nacht zum Mittwoch könnten vom Erzgebirge ausgehend auch weitere Teile Sachsens betroffen sein. "Je nach Region mit Starkregen, Böen und Hagel."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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