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Hamburg, Wien, Zürich vereinbaren Kooperation

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Hamburg, Wien, Zürich vereinbaren Kooperation

11.06.2019, 17:16 Uhr | dpa

Bei einem Treffen mit den Stadtoberhäuptern von Wien und Zürich hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher die Gemeinsamkeiten der drei Städte beschworen. Ob Verkehr, Wissenschaft oder Klimaschutz - "wir können viel voneinander lernen", sagte er am Dienstag nach einer Tour der drei Sozialdemokraten durch die Hansestadt. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hob das starke Wachstum der Städte hervor. "Wien hat Hamburg als zweitgrößte Stadt im deutschsprachigen Raum überholt", sagte er und fügte hinzu: "Hamburg ist die größte Stadt in der EU, die keine Hauptstadt ist." Zudem reiche der Einflussbereich des Hamburger Hafens bis nach Wien.

Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch stellte fest, das Wachstum aller drei Städte sei auch eine Chance für eine nachhaltige Entwicklung. "Stichwort: eine Stadt der kurzen Wege oder dichte Bebauung, was aus ökologischer Perspektive sehr wichtig ist."

In der Vereinbarung halten die drei Städte fest, "ihre Kräfte als Motoren der sozialen, kulturellen, technologischen und wirtschaftlichen Innovation zu bündeln und ihren kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zum allseitigen Vorteil zu intensivieren". Dabei soll es vor allem um praktische Erfahrungen in den städtischen Kernthemen gehen. Übergeordnete Leitziele "seien Smart City, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Innovation sowie Teilhabe und sozialer Zusammenhalt".

Tschentscher hatte seine Kollegen aus Wien und Zürich im Geiste der "Chicago Climate Charta" eingeladen, die er im vergangenen Jahr unterzeichnet hatte. Die Charta weist den Städten eine besondere Verantwortung beim Erreichen der Klimaziele zu.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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