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Adoptivmutter vergewaltigt: Bewährungsstrafe

Kitzingen  

Adoptivmutter vergewaltigt: Bewährungsstrafe

11.06.2019, 17:18 Uhr | dpa

Das Amtsgericht Kitzingen hat einen 24-Jährigen wegen Vergewaltigung seiner Adoptivmutter zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Der Mann habe sich zuvor in alkoholisiertem Zustand mit der Mutter über Geld gestritten, sagte die Richterin am Dienstag. Der Mann hatte keinen Geschlechtsverkehr mit der Frau, sondern sie im Genitalbereich malträtiert. Juristisch zählte seine Tat als Vergewaltigung. Die "Main-Post" und das Portal infranken.de hatten zuerst über das Urteil berichtet, das bereits am 4. Juni gesprochen worden war.

Laut einem Gutachter habe hinter der Tat kein sexuelles Motiv, sondern Wut gesteckt, sagte die Richterin. Sie stufte den Angeklagten als vermindert schuldfähig ein. Er soll nun in einer sozialtherapeutische Einrichtung untergebracht werden und bekam Arbeitsauflagen, um einen geregelten Alltag zu schaffen. Der Angeklagte war laut Richterin als Bub aus einem russischen Kinderheim adoptiert worden. Die Adoptivmutter habe nach der Tat ihren Sohn zwar angezeigt; vor Gericht hätten sie und ihr Mann aber die Aussage verweigert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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