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Vermeintliches Opfer soll Belästigung erfunden haben

Gelsenkirchen  

Vermeintliches Opfer soll Belästigung erfunden haben

12.06.2019, 17:10 Uhr | dpa

Vor knapp sieben Monaten soll eine junge Frau während eines Spiels des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 sexuell belästigt worden sein. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Essen das vermeintliche Opfer angeklagt - wegen Vortäuschung einer Straftat und falscher Verdächtigung. Sie soll den Übergriff erfunden haben.

"Wir sind der Auffassung, dass es mit allergrößter Wahrscheinlichkeit den sexuellen Übergriff nicht gegeben hat", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Zuvor hatte Radio Emscher Lippe über die Anklage berichtet.

Die junge Frau hatte im vergangenen Oktober einen Zuschauer bezichtigt. Er habe versucht, sie sexuell zu belästigen, hatte sie angegeben. Ein von ihr angesprochener Ordner habe nicht reagiert. Den Vorwurf gegen den Ordner habe die Frau schon vor einigen Wochen zurückgenommen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Auswertung von Videoaufnahmen habe zudem keinen Hinweis auf einen sexuellen Übergriff ergeben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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