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Pistorius: Einbruchshemmende Fenster bei Neubauten fördern

Hannover  

Pistorius: Einbruchshemmende Fenster bei Neubauten fördern

13.06.2019, 06:57 Uhr | dpa

Pistorius: Einbruchshemmende Fenster bei Neubauten fördern. Einbruch

Ein Fensterrahmen mit Einbruchsspuren und einer gesplitterten Scheibe ist auf der Messe "home²" ausgestellt. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild (Quelle: dpa)

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius fordert Finanzhilfen zur Installation einbruchshemmender Fenster und Türen auch bei Neubauten. Selbst wenn die Zahl der Einbrüche gegenwärtig sinke, bleibe das Thema aktuell, sagte der Sprecher der SPD-Innenminister der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. "Ein Einbruch beeinträchtigt das persönliche Sicherheitsgefühl in besonderer Weise."

Die Innenminister von Bund und Ländern tagen bis Freitag in Kiel. Auf der Agenda steht neben den Schwerpunkten Abschiebung und Clankriminalität auch das Thema Wohnungseinbrüche. Bisher gibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nur dann 15 000 Euro für Einbruchsschutz dazu, wenn bestehende Gebäude umgebaut oder saniert werden.

Pistorius sagte, er werde sich bei der Innenministerkonferenz erneut dafür einsetzen, diese Fördermöglichkeit auch auf Neubauten zu übertragen. "Es wäre notwendig, wenn das auf Bundesebene endlich realisiert würde. Da haben wir schon zuviel Zeit verloren."

Es sei bemerkenswert, dass es mittlerweile in mehr als vier von zehn Fällen bei einem Einbruchsversuch bleibe, sagte Pistorius. "Das heißt: Immer mehr Menschen schützen ihre Wohnung oder ihr Haus besser gegen Einbrecher. Prävention und Selbstschutz hilft also."

Im vergangenen Jahr gab es laut Kriminalstatistik bundesweit 97 504 erfasste Wohnungseinbrüche. Das war die niedrigste Zahl seit mindestens 20 Jahren. Für 1999 wies die Kriminalstatistik 149 044 Fälle von sogenanntem Wohnungseinbruchdiebstahl aus. In den Jahren 2008 bis 2015 waren die Fallzahlen kontinuierlich gestiegen - bis auf 167 136. Seit dem Jahr 2016 geht diese Zahl, die auch versuchte Einbrüche umfasst, wieder zurück.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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