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"Rosinenbomber" erinnern an die Luftbrücke

Faßberg  

"Rosinenbomber" erinnern an die Luftbrücke

13.06.2019, 13:02 Uhr | dpa

"Rosinenbomber" erinnern an die Luftbrücke. "Rosinenbomber" landet in Faßberg

Eine historische Douglas DC-3, bekannt als "Rosinenbomber", landet auf dem Gelände des Fliegerhorstes Faßberg. Foto: P. Schulze/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Eine kleine Luftflotte betagter "Rosinenbomber" ist am Donnerstag in Erbenheim bei Wiesbaden zu mehreren Zielorten in Norddeutschland gestartet. Bei bestem Flugwetter wurden mehrere der fliegenden Oldtimer gegen Mittag über Hannover und auch Hamburg gesichtet. Sie waren nach Bundeswehr-Angaben unterwegs zu Landeplätzen im schleswig-holsteinischen Jagel und Nordholz-Spieka (bei Cuxhaven) und wurden gegen 1600 Uhr in Faßberg erwartet.

Die Propellerflugzeuge vom Typ DC-3 sollten ursprünglich am Mittwoch starten, mussten dann aber wegen schlechter Wetterverhältnisse am Boden bleiben. Nur eine Maschine hatte es bis zum Militärflugplatz Faßberg geschafft, während zwei weitere in Nordholz-Spieka landeten. Die Maschinen erinnern an die Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren, bei der die angeflogenen Orte eine wichtige Rolle spielten.

Am Vortag war bereits Gail Halvorsen in Faßberg eingetroffen. Der heute 98 Jahre alte US-Pilot warf während der sowjetischen Blockade West-Berlins Süßigkeiten für die Kinder ab und wurde als erster "candy bomber" Symbol für die Hilfsaktion. Nachdem die Sowjetunion Straßen, Schienen und Wasserwege hatte sperren und den Strom abschalten lassen, versorgten Briten und Amerikaner von Juni 1948 an mit mehr als 270 000 Flügen die damals mehr als zwei Millionen Einwohner West-Berlins etwa mit Lebensmitteln und Kohle. Die DC-3, die als Militärversion C-47 heißt, spielte dabei eine zentrale Rolle. In Faßberg ist für Freitag ein Festakt geplant.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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