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Zwei-Millionen-Euro-Ferrari gestohlen: Ermittlungen

Neuss  

Zwei-Millionen-Euro-Ferrari gestohlen: Ermittlungen

13.06.2019, 13:50 Uhr | dpa

Zwei-Millionen-Euro-Ferrari gestohlen: Ermittlungen. Ferrari 288 GTO

Ein Ferrari 288 GTO wird auf einen Abschleppwagen gezogen. Foto: Dieter Staniek/Archivbild (Quelle: dpa)

Einen Monat nach dem spektakulären Diebstahl eines mehr als zwei Millionen Euro teuren Ferraris bei Düsseldorf hat die Polizei den mutmaßlichen Dieb ermittelt. Es handele sich um einen einschlägig bekannten 43-jährigen Franzosen, teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Der Mann sitze bereits hinter Gittern - weil er derzeit in Frankreich in anderer Sache eine Haftstrafe verbüße. Der Ferrari war nach der Tat in Grevenbroich sichergestellt worden. Zeugen hatten gesehen, wie der seltene rote Sportwagen dort in eine Garage gefahren wurde. Im Wagen konnten Spuren des Diebes gesichert werden - unter anderem Fingerabdrücke.

Zudem war der Dieb kurz vor der Probefahrt beim Oldtimer-Handel fotografiert worden. Die breite internationale Berichterstattung über den spektakulären Coup habe zu Hinweisen aus Frankreich geführt. Dort habe ein Leser der Zeitung "Le Parisien" den 43-Jährigen aus Nordfrankreich auf dem Fahndungsfoto wiedererkannt.

Der Verdächtige hatte sich im Mai bei einem Oldtimerhandel in Düsseldorf als Kaufinteressent ausgegeben. Als er während der Probefahrt im benachbarten Neuss ans Steuer des Wagens durfte, fuhr er mit dem 400-PS-Gefährt davon und ließ den verdutzten Verkäufer am Straßenrand zurück.

Der seltene Ferrari 288 GTO, Baujahr 1985, war von dem Oldtimerhandel für mehr als zwei Millionen Euro angeboten worden. Erstbesitzer soll laut Verkaufsanzeige Ex-Formel-1-Pilot Eddie Irvine gewesen sein.

Der wegen Auto-Diebstählen vorbestrafte Mann läuft den Ermittlern so schnell nicht weg: Seit Anfang Juni sitze er wegen eines anderen Delikts für zwei Jahre hinter Gittern. Dabei gehe es ausnahmsweise nicht um Auto-Diebstahl. Weitere Einzelheiten zu dem Delikt wurden aber nicht gemacht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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