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Bewährungsstrafe für IS-Werber

Frankfurt am Main  

Bewährungsstrafe für IS-Werber

14.06.2019, 02:16 Uhr | dpa

Bewährungsstrafe für IS-Werber. Ein hölzerner Hammer liegt auf einer Richterbank

Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal. Foto: Uli Deck/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen verbotenen Werbens für eine Terrororganisation sowie der Billigung von Straftaten ist ein 38-Jähriger vom Oberlandesgericht Frankfurt zu eineinhalb Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Mann habe in zwei Facebook-Posts die Einwohner der syrischen Stadt Idleb zum bewaffneten Kampf für die Terrororganisation "Islamischer Staat" aufgerufen und damit "beharrlich seine islamistische Gesinnung gezeigt", hieß es am Freitag in der Urteilsbegründung des Staatsschutzsenates.

Freigesprochen wurde er dagegen vom Vorwurf, im Internet Anleitungen zum Bau von Schalldämpfern und der Herstellung von Explosionsstoffen verschickt zu haben. Er habe diese Taten in der Türkei begangen, wo es keine entsprechenden Strafvorschriften gebe, sagte Vorsitzender Richter Thomas Sagebiel. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte zwei Jahre und vier Monate Haft beantragt, die Verteidigung neun Monate zur Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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