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Schnaken, Stechmücken, Schnooke: Landtag gegen Plagegeister

Mainz  

Schnaken, Stechmücken, Schnooke: Landtag gegen Plagegeister

14.06.2019, 10:29 Uhr | dpa

Schnaken, Stechmücken, Schnooke: Landtag gegen Plagegeister. Grünen-Politiker Thomas Griese

Grünen-Politiker Thomas Griese. Foto: Daniel Reinhardt (Quelle: dpa)

Dass die blutsaugenden Insekten am Oberrhein eine wirkliche Plage sind, da sind sich alle im rheinland-pfälzischen Landtag einig. Für Diskussionen sorgte am Freitag aber die Frage nach dem treffenden Begriff für die Plagegeister. Der Staatssekretär im Umweltministerium, Thomas Griese (Grüne), sagte, dass besser von Stechmücken als von Schnaken gesprochen werden sollte. Daraufhin wurde er vom Pfälzer Abgeordneten, dem Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Martin Brandl (CDU), mit einem Zwischenruf korrigiert: "Schnooke!" Applaus zu dieser Dialektform kam vom SPD-Fraktionsvorsitzenden und bekennenden Pfälzer Alexander Schweitzer.

Leicht irritiert reagiert der aus Westfalen stammende Staatssekretär auf die pfälzische Intervention, ehe er in der Fragestunde des Landtags zur aktuellen Situation der Stechmückenbekämpfung kam. Je früher es wegen der Klimaveränderung warm werde, desto größer werde das Ausmaß der Plage, sagte Griese. Er verteidigte das Vorgehen der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs). Es gebe keine Hinweise, dass bei einer regelkonformen Anwendung des Wirkstoffs Bti Ökosysteme geschädigt würden. "Deswegen teilen wir auch nicht Bedenken, die von anderer Stelle erhoben worden sein könnten." Nach einer Untersuchung des Instituts für Umweltwissenschaften iES der Universität Koblenz-Landau schädigt der Einsatz von Bti auch Organismen, die nicht Ziel der Bekämpfung sind, etwa die nicht-stechenden und somit harmlosen Zuckmücken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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