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Gedenken zum 133. Todestag des "Märchenkönigs"

Berg  

Gedenken zum 133. Todestag des "Märchenkönigs"

16.06.2019, 02:41 Uhr | dpa

Gedenken zum 133. Todestag des "Märchenkönigs". Anhänger des bayerischen Königs Ludwig II.

Anhänger des bayerischen Königs Ludwig II. nehmen 2013 an einem Gedenkgottesdienst in Berg teil. Foto: Andreas Gebert/Archivbild (Quelle: dpa)

Hunderte Patrioten haben am Starnberger See an den 133. Todestag von König Ludwig II. erinnert. Mit bunten Fahnen versammelten sich die Königstreuen in ihren Trachten und Uniformen am Sonntag im Schlosspark der Gemeinde Berg, wo die Feier mit dem traditionellen Gottesdienst in der Votivkapelle begann. Anschließend legten sie an der Gedenksäule nahe der Kapelle Kränze nieder. Zum Abschluss gab es Salutschüsse und die Bayernhymne.

Unterhalb von Kapelle und Gedenksäule im Wasser steht ein Kreuz an der Stelle, an der König Ludwig II. am 13. Juni 1886 ertrunken gefunden worden war. Die genauen Todesumstände sind ungeklärt. Spekuliert wird, dass der Monarch umgebracht wurde. Auch das Gedenkkreuz zierte am Sonntag ein Kranz.

Die sogenannten Königstreuen kommen hier alljährlich zusammen. Sie wollen das Andenken an den glücklosen Monarchen bewahren und sein Lebenswerk würdigen. Bekannt ist der "Märchenkönig" heute vor allem durch seine Schlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof.

Dem "Verband der Königstreuen" gehören rund 40 Traditionsvereine an, die Brauchtum, Dialekt und besonders die Erinnerung an die Wittelsbacher hochhalten. Es gehe nicht um eine Wiedereinführung der Monarchie, sagte der Vorsitzende des Verbandes, Stefan Jetz. "Wir sind keine Royalisten." Veranstalter des Gedenkens ist die Vereinigung "Ludwig II. - Deine Treuen". Traditionell reisen zu dem Treffen auch Ludwigsverehrer aus Frankreich, Italien und dem Norden Deutschlands sowie Neugierige an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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