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Verkehrsprojekte mit Sachsen: Thüringen drückt aufs Tempo

Erfurt  

Verkehrsprojekte mit Sachsen: Thüringen drückt aufs Tempo

16.06.2019, 09:19 Uhr | dpa

Verkehrsprojekte mit Sachsen: Thüringen drückt aufs Tempo. Anja Siegesmund (Bündnis90/Die Grünen)

Anja Siegesmund (Bündnis90/Die Grünen), Umweltministerin von Thüringen. Foto: Martin Schutt/Archivbild (Quelle: dpa)

Job-Pendler zwischen Ostthüringen und Sachsen sollen künftig bessere Angebote im Nahverkehr bekommen. Bei der gemeinsamen Kabinettssitzung mit Sachsen werde auch beraten, wie die S-Bahn-Verbindung zwischen Leipzig und Gera verbessert werden könne, sagte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne).

Mit Blick auf den Strukturwandel in der Region mit dem Ausstieg aus der Kohleverstromung sollte die Verkehrsplanung der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung angepasst werden. "Wir brauchen eine Planungsbeschleunigung für Verkehrsprojekte", forderte die Grünen-Politikerin. Die Landesregierungen von Thüringen und Sachsen wollen sich an diesem Dienstag zu einer Kabinettssitzung im ostthüringischen Altenburg treffen.

Ein weiteres Thema ist nach Angaben von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) die weitere Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung der Bahn. Die Verbindung Weimar-Gera-Gößnitz war 2018 als "vordringlich" in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden. Nun soll die Elektrifizierung der weiteren Strecke in Sachsen besprochen werden, sagte Ramelow auf Anfrage.

Siegesmund will mit ihren sächsischen Kollegen auch über die von der Kohlekommission vorgeschlagene Förderung des Strukturwandels sprechen. "Das mitteldeutsche Bergbaurevier hört nicht an der sächsisch-thüringischen Landesgrenze auf", sagte sie.

Von der Flutung von Tagebauen in der Region um Leipzig sei beispielsweise das Grundwasser in Teilen des Altenburger Lands betroffen. In Rositz, wo in der DDR aus Kohle Teer produziert worden war, mussten in einem Ortsteil Häuser aufgegeben werden, weil verschmutztes Wasser eingedrungen war.

Auf der Tagesordnung des sächsisch-thüringischen Regierungstreffens steht nach Angaben der Staatskanzlei in Erfurt auch die europäische Regionalpolitik nach 2020 und eine gemeinsame Strategien beim Umgang mit Rechtsrock-Konzerten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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