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Respekt für Helfer: Sachsen initiiert Solidaritäts-Kampagne

Dresden  

Respekt für Helfer: Sachsen initiiert Solidaritäts-Kampagne

16.06.2019, 14:28 Uhr | dpa

Respekt für Helfer: Sachsen initiiert Solidaritäts-Kampagne. Hochwasserschutzübung in Grimma

Feuerwehrmänner schließen ein Flutschutztor an der Großmühle. Foto: Sebastian Willnow/Archivbild (Quelle: dpa)

Eine blau-rot-weiße "Helferschleife" steht ab sofort in Sachsen für Verbundenheit und Respekt gegenüber Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Polizei. An der am Sonntag in Dresden von Ministerpräsident Michael Kretschmer und Innenminister Roland Wöller (beide CDU) eröffneten Solidaritätskampagne #sachsenhältzusammen kann sich Jeder beteiligen. Berufliche und ehrenamtliche Retter und Helfer leisteten einen "unschätzbar wertvollen Beitrag" für die Gesellschaft, sagte Kretschmer laut Mitteilung. Ihr Einsatz bei Tag und Nacht für die Menschen "verdient unser aller Respekt und Anerkennung". Er forderte dazu auf, mit der "Helferschleife" Solidarität mit ihnen zum Ausdruck bringen.

Nach Angaben des Innenministeriums gibt es im Freistaat rund 44 000 Feuerwehrleute, knapp 6700 Katastrophenschutzhelfer, etwa 4000 Notfall- und Rettungssanitäter sowie 1200 Notärzte und mehr als 11 000 Polizisten. Der Rettungsdienst hat jährlich fast eine Million Einsätze, bei denen es immer wieder zu verbalen Attacken oder Übergriffen kommt oder "Gaffer" ferngehalten werden müssen. Zudem gibt es bis zu 1400 körperliche Angriffe auf Polizisten. "Das sind Angriffe auf unsere Gesellschaft", sagte Wöller. Auch deshalb gelte es, die zu unterstützen, die sich täglich für das Wohlergehen der Bürger einsetzten. Die "Helferschleife" kann im Innenministerium und über die Homepage www.ehrenamt-mit-blaulicht.de bestellt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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