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Linke kritisieren geplante Abschiebungen nach Afghanistan

Dresden  

Linke kritisieren geplante Abschiebungen nach Afghanistan

17.06.2019, 12:35 Uhr | dpa

Linke kritisieren geplante Abschiebungen nach Afghanistan. Logo der Partei Die Linke

Ein Banner mit dem Logo der Partei Die Linke. Foto: Lukas Schulze/Archiv (Quelle: dpa)

Die Linke-Fraktion im sächsischen Landtag hat die für Montag angekündigte, erneute, vom Bund organisierte Sammelabschiebung vom Leipziger Flughafen nach Afghanistan kritisiert. "Ich schäme mich, dass Innenminister Wöller weiter den Hardliner gibt und keine Scheu davor hat, Menschen in ein von Krieg, Terror und Armut geschütteltes Land abzuschieben", sagte die migrationspolitische Sprecherin Juliane Nagel am Montag in Dresden. "Abschiebungen nach Afghanistan sind lebensgefährlich", mahnte sie auch unter Verweis auf mehr als 3800 zivile Todesopfer 2018.

Laut Nagel beschränkt sich Sachsen seit 2018 bei der Auswahl der Betroffenen nicht mehr nur auf Straftäter, Gefährder sowie Menschen, die ihre Identität hartnäckig verweigern. Im April sei ein junger Mann aus Leipzig betroffen gewesen, der verlobt war und zur Schule ging. In Dresden habe es einen ein Mann getroffen, der seit fünf Jahren in Deutschland war und einen Job hatte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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