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Erzbistum sucht "strategischen Partner" für Krankenhäuser

Hamburg  

Erzbistum sucht "strategischen Partner" für Krankenhäuser

17.06.2019, 13:16 Uhr | dpa

Erzbistum sucht "strategischen Partner" für Krankenhäuser. Kirchenkreuz

Das Kreuz einer Kirche ist vor bewölktem Himmel zu sehen. Foto: Nicolas Armer/Archivbild (Quelle: dpa)

Das katholische Erzbistum Hamburg will drei seiner Krankenhäuser nicht mehr allein bewirtschaften und sucht deshalb einen Miteigentümer. "Wir suchen einen strategischen Partner, um diese Krankenhäuser nachhaltig zu sichern und zu stärken und um auf die Herausforderungen und starken Konzentrationsprozesse im Krankenhaussektor besser reagieren zu können", sagte ein Sprecher des Erzbistums am Montag auf Nachfrage. Am Montag hatte Domkapitular Berthold Bonekamp auch die Belegschaft über die Pläne informiert. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet.

Das Bistum betreibt über die Ansgar-Gruppe das Marienkrankenhaus und das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift in Hamburg sowie das Marien-Krankenhaus in Lübeck. In allen drei Kliniken sind zusammen 2100 Menschen beschäftigt.

"Ziel unserer Suche ist die Übernahme einer mehrheitlichen Beteiligung durch eine Krankenhausgruppe mit katholischer Ausrichtung", sagte der Sprecher weiter. Die Einrichtungen sollen in katholischer Trägerschaft gehalten werden. Zudem will das das Erzbistum Hamburg Minderheitsgesellschafter bleiben.

Die drei Kliniken des Erzbistums stehen wirtschaftlich gut da, hieß es weiter. Mit dem Verkauf der Mehrheitsanteile will das Erzbistum seine Schulden weiter verringern. Das Erzbistum ist mit 83 Millionen Euro (Stand 2017) verschuldet. Neben den Krankenhäusern kommt nach Angaben des Erzbistums alles auf den Prüfstand - auch Schulen, Kirchen und Immobilien.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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