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Gewalt gegen zwei Schiris: Polizei ermittelt

Duisburg  

Gewalt gegen zwei Schiris: Polizei ermittelt

17.06.2019, 13:18 Uhr | dpa

Nach Attacken gegen zwei Schiedsrichter bei einem Amateur-Fußballspiel in Duisburg rechnen Verbandsvertreter mit "drastischen Strafen" gegen beteiligte Spieler. Auch der Verein TuS Asterlagen werde nicht ohne Strafe davonkommen, sagte Peter Hanisch, Staffelleiter beim Fußballkreis Moers. Hanisch hatte am Samstag das Relegationsspiel um den Aufstieg des TuS Asterlagen in die nächsthöhere Liga als offizieller Vertreter beobachtet. Nach Angaben von Schiedsrichter-Obmann Jakob Klos sind der Schiedsrichter und ein Assistent verletzt und im Krankenhaus behandelt worden. Der Gewaltausbruch soll bereits an diesem Mittwoch vor dem Sportgericht des Fußballkreises in Moers verhandelt werden.

Nach Hanischs Angaben hatte der Schiedsrichter zwei rote Karten wegen Tätlichkeiten gegen Spieler des TuS Asterlagen verhängt. Einer der beiden habe daraufhin den Schiedsrichter attackiert. Auf Fotos des Spiels, die die WAZ veröffentlichte, sind regelrechte Jagdszenen zu sehen. Auch ein Linienrichter sei zu Boden gegangen. Ein Mann habe auf ihn eingetreten. Die beiden Unparteiischen konnten laut Polizei schließlich in einen Vereinsraum flüchten. Ermittelt werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen einen Co-Trainer und zwei Spieler, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Streifenwagen waren zu dem Fußballplatz geeilt, um die Lage zu beruhigen. TuS Asterlagen hätte mit einem 8:0-Sieg gegen den Büdericher SV in die Kreisliga A aufsteigen können. Die Vorfälle ereigneten sich in der 78. Minute beim Spielstand von 3:0. Die Partie wurde wenig später abgepfiffen.

Nach Angaben des Fußballverbands Niederrhein sind bei der Verhandlung vor dem Kreisportgericht alle Beteiligten als Zeugen geladen. Möglicherweise werde noch am gleichen Abend eine Entscheidung getroffen, sagte Verbandssprecher Henrik Lerch. Möglich seien eine Geldstrafe für den Verein sowie Spiel- und Platzverbote.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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