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Fall Lübcke: Verdächtiger hat Asylunterkunft attackiert

Hamburg  

Fall Lübcke: Verdächtiger hat Asylunterkunft attackiert

17.06.2019, 14:30 Uhr | dpa

Fall Lübcke: Verdächtiger hat Asylunterkunft attackiert. Fall Lübcke

Mauern mit Stacheldraht umschließen die Justizvollzugsanstalt (JVA) Kassel I. Foto: Swen Pförtner/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Verdächtige im Mordfall Lübcke soll nach einem Bericht von "Zeit Online" im Jahr 1993 einen Anschlag auf ein Asylbewerberheim im hessischen Hohenstein-Steckenroth verübt haben. Damals war ein brennendes Auto an der Unterkunft im Rheingau-Taunus-Kreis gerade noch rechtzeitig gelöscht worden, bevor der selbst gebastelte Sprengsatz auf der Rückbank detonieren konnte.

Bei dem damals festgenommenen 20-Jährigen habe es sich um den Mann gehandelt, der nun im Fall des erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke unter Mordverdacht stehe, berichtete "Zeit Online" am Montag. Eine Bestätigung der Ermittler war dafür zunächst nicht zu bekommen.

Nach der Tat in Hohenstein und der Festnahme hatte die Polizei damals mitgeteilt, der 20-Jährige habe zugegeben, allein und aus ausländerfeindlichen Motiven gehandelt zu haben. Er sei bereits zuvor unter anderem wegen Brandstiftung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz und Körperverletzung in Erscheinung getreten. "Zeit Online" berichtete, der Mann sei wegen der Tat damals zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" soll der Mann zumindest in der Vergangenheit auch im Umfeld der hessischen NPD aktiv gewesen sein. Vor zehn Jahren sei er auch an Angriffen von Rechtsradikalen auf eine Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1. Mai 2009 in Dortmund beteiligt gewesen. Er sei damals wegen Landfriedensbruchs zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Seither sei er nicht mehr als extremistisch aufgefallen, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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