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Rund 170 000 Schüler bei Aktionstag für Afrika dabei

Mainz  

Rund 170 000 Schüler bei Aktionstag für Afrika dabei

18.06.2019, 02:50 Uhr | dpa

Rund 170 000 Schüler bei Aktionstag für Afrika dabei. Grundschüler in Ruanda

Schüler der Primarschule in dem Dorf Ruganza im Süden von Ruanda tanzen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv (Quelle: dpa)

Rund 170 000 Jugendliche an 547 Schulen haben am Dienstag mit bezahlten Arbeitseinsätzen an einem bundesweiten Aktionstag für Afrika teilgenommen. Der Erlös von schätzungsweise 1,3 Millionen Euro komme Bildungsprojekten in sieben afrikanischen Ländern zugute, sagte die Vorsitzende der Hilfsorganisation Aktion Tagwerk, Nora Weisbrod, in Mainz. "Wir haben Spaß dabei und gute Erfahrungen gesammelt", sagte der Schüler Samuel Gehring, der in der Hausmeisterstelle der Uni Mainz mitgearbeitet hat. In diesem Jahr lautete das Motto der erstmals 2003 organisierten Kampagne: "Bildung ernährt Menschen".

"Afrika hat unsere Unterstützung, es ist ein wunderbarer Kontinent", sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) als Schirmherrin. Die auf Augenhöhe geführte "Graswurzelpartnerschaft" zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda zeige, "wie es gelingen kann, die Welt zu verändern". In Ruanda gibt es drei Projekte der Aktion Tagwerk, darunter eine als Frauenkooperative geführte Ziegelbrennerei und das Straßenkinderzentrum "Les Enfants de Dieu" (Die Kinder Gottes).

Dreyer unterstützte die Aktion, indem sie auf dem Mainzer Wochenmarkt zusammen mit der 14-jährigen Carlotta Wenner Obst und Gemüse verkaufte. Auch andere Politiker engagierten sich für den Tag für Afrika. Allein in Rheinland-Pfalz, wo die Aktion 2003 begann, nahmen 52 000 junge Menschen teil.

Sie erlebe beim Tag für Afrika eine ähnliche Motivation wie bei den Klimaschutzdemonstrationen der Bewegung "Fridays for Future", sagte Weisbrod. "Junge Leute wollen etwas tun und sich für andere einsetzen, sie nehmen das Gegebene nicht einfach so hin, sondern packen mit an." Wichtigster Projektpartner der Aktion Tagwerk ist die Organisation Human Help Network (HHN). Unterstützt wird auch ein Projekt des evangelischen Hilfswerks Brot für die Welt in Äthiopien sowie ein Schutzprogramm des Vereins Ecpat für junge Geflüchtete.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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