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Nach ICE-Trassensperrung weiterhin Fahndung nach Kofferdieb

Frankfurt am Main  

Nach ICE-Trassensperrung weiterhin Fahndung nach Kofferdieb

18.06.2019, 06:12 Uhr | dpa

Nach ICE-Trassensperrung weiterhin Fahndung nach Kofferdieb. Polizisten an Bahnhof

Polizisten am Bahnhof in Montabaur nach der Sperrung der ICE-Strecke Köln-Frankfurt. Foto: Thomas Frey/Archivbild (Quelle: dpa)

Von dem mutmaßlichen Kofferdieb, der vergangene Woche eine Sperrung der ICE-Strecke Köln-Frankfurt verursacht haben soll, gibt es immer noch keine heiße Spur. "Das wird wohl noch etwas dauern", sagte der Trierer Bundespolizeisprecher Stefan Döhn der Deutschen Presse-Agentur. Weiterhin würden Zeugen vernommen und Videos von Bahnsteigkameras ausgewertet. Die Ermittlungen liefen mit Hochdruck. Neben einem Strafverfahren könnten auf den mutmaßlichen Dieb auch Schadenersatzforderungen der Deutschen Bahn zukommen.

Am vergangenen Donnerstag war auf der ICE-Trasse in einem Zug in Richtung Frankfurt einem Mann der Koffer gestohlen worden. Der Dieb stieg laut Bundespolizei offensichtlich bei einem Halt im Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens aus, stellte den Koffer Zeugen zufolge in einem zweiten, stehenden ICE ab und verließ diesen Zug wohl gleich wieder. Womöglich war er laut Bundespolizei enttäuscht gewesen, weil sich nur Kleidung und Waschzeug in dem Koffer befunden hätten.

Wegen des herrenlosen Gepäcks stoppten Polizeibeamte den ICE auf dem Weg nach Köln im abgesperrten Bahnhof Montabaur im Westerwald. Ein Zugteil durfte mit Fahrgästen weiterfahren, der andere Teil mit dem Koffer nicht. Etwa 150 bis 200 Fahrgäste mussten aussteigen und warten. Schließlich röntgten Entschärfer der Polizei den Koffer und gaben Entwarnung. Erst nach gut zwei Stunden durfte auch der zweite Zugteil wieder mit den Fahrgästen in Richtung Köln weiterfahren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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