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Grüne: Weniger Mahd im Interesse der Wildbienen

Potsdam  

Grüne: Weniger Mahd im Interesse der Wildbienen

18.06.2019, 08:38 Uhr | dpa

Grüne: Weniger Mahd im Interesse der Wildbienen. Eine Biene fliegt auf eine Blume zu

Eine Biene fliegt auf eine Kornblume zu. Foto: Angelika Warmuth/Archivbild (Quelle: dpa)

Weniger Mähen, dafür mehr Schutz für Wildbienen und Co: Angesichts vieler gefährdeter Insektenarten sollte aus Sicht der märkischen Grünen zumindest auf Landesflächen der Rasenmäher nur einmal im Jahr im Einsatz sein. Mähe man nur einmal nach dem 1. September, entstehe eine Wildblumenwiese, die Nahrungsgrundlage und Lebensraum für viele Insekten sei, sagte Benjamin Raschke, umweltpolitikescher Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Grüne.

Rund 860 000 Quadratmeter Rasen- und Wiesenflächen seien Eigentum des Brandenburgischen Landesbetriebes für Liegenschaften und Bauen, teilte das Umweltministerium auf eine entsprechende parlamentarische Anfrage mit. Sie werden teilweise bis zu 14 mal im Jahr gemäht, im Durchschnitt etwa sechsmal. Der Rasenschnitt wird nach den Angaben in der Regel kompostiert.

Neben dem Verzicht auf Pestizide sei das einmalige Mähen im Jahr eine gute Möglichkeit, den Artenschutz zu verbessern, sagte Raschke. Wildblumenwiesen würden sich selbst aussäen und könnten sich dann entwickeln. Auf den Kauf und das Ausbringen von Saatgut könne dann verzichtet werden. Durch einmalige Mahd würden zudem Kosten eingespart, sagte Raschke.

In Brandenburg laufen seit April zwei Bürgerinitiativen zum Schutz der Insekten. Die Umwelt-Initiative "Artenvielfalt retten - Zukunft sichern" strebt in bestimmten Gebieten Verbote für den Einsatz von Pestiziden an sowie Gewässerrandstreifen und die Förderung des Ökolandbaus. Landeseigene Flächen sollten vorzugsweise an ökologische Betriebe verpachtet werden.

Unter dem Motto: "Mehr als nur ein Summen - Insekten schützen, Kulturlandschaft bewahren!" läuft die Volksinitiative des Landesbauernverband. Hier wird kein striktes Verbot von Pflanzenschutzmitteln, sondern deren Reduzierung gefordert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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