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Landesaufträge: Firmen sollen 11,90 Euro pro Stunde zahlen

Berlin  

Landesaufträge: Firmen sollen 11,90 Euro pro Stunde zahlen

18.06.2019, 12:08 Uhr | dpa

Landesaufträge: Firmen sollen 11,90 Euro pro Stunde zahlen. Euro-Geldscheine

Euro Münzen liegen auf Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv (Quelle: dpa)

Unternehmen im Auftrag des Landes Berlin sollen ihren Leuten von nächstem Jahr an mindestens 11,90 Euro pro Stunde zahlen. Das sieht der Entwurf für ein neues Vergabegesetz vor, über den das Abgeordnetenhaus im Herbst entscheiden soll. "Damit orientieren wir uns am Eingangstarif des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder", sagte ein Sprecher der Wirtschaftsverwaltung am Dienstag und bestätigte entsprechende Medienberichte.

Bisher liegt der Vergabe-Mindestlohn bei 9,00 Euro. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hatte im vergangenen Jahr zunächst die Erhöhung auf 10,20 Euro vorgeschlagen. Im ersten Entwurf für das Gesetz war dann von 11,30 Euro die Rede. Es wurde dann mit Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden besprochen. Das Gesetz koppelt öffentliche Aufträge außerdem an Kriterien wie ökologische Vorgaben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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