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Bundestagsparteien wollen Sondersitzung zum Mordfall Lübcke

Wiesbaden  

Bundestagsparteien wollen Sondersitzung zum Mordfall Lübcke

18.06.2019, 14:46 Uhr | dpa

Bundestagsparteien wollen Sondersitzung zum Mordfall Lübcke. Nancy Faeser (SPD)

Nancy Faeser (SPD). Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Bundestagsparteien haben sich alle für eine Sondersitzung zum Mordfall Walter Lübcke ausgesprochen. Nachdem Grüne, Linke und FDP die Vorsitzende des Innenausschusses, Andrea Lindholz (CSU), gemeinsam aufgefordert hatten, eine solche Sitzung einzuberufen, kam am Dienstag auch ein entsprechender Vorstoß von Union und SPD. Darüber hatte zuerst die "Welt" berichtet.

In ihrem Schreiben an die Vorsitzende bitten die Koalitionspartner um eine Teilnahme des Generalbundesanwalts. Er hatte die Ermittlungen wegen des mutmaßlich rechtsextremen Motivs des Tatverdächtigen übernommen. Außerdem sollen Vertreter des Bundesamtes für Verfassungsschutz, des Bundeskriminalamtes sowie der hessischen Ermittlungsbehörden Rede und Antwort stehen. Auch der AfD-Innenpolitiker Martin Hess hatte sich für eine Sondersitzung ausgesprochen.

Auch die Fraktionen von SPD und FDP im hessischen Landtag haben für kommende Woche eine Sondersitzung des Innenausschusses zum Fall Lübcke beantragt. "Wir sind sehr irritiert darüber, dass wir alles der Presse entnehmen und nicht die Informationen direkt vom Innenminister erhalten", sagte die SPD-Innenpolitikerin Nancy Faeser in Wiesbaden. Die Fraktionen wollen herausfinden, welche Informationen zum Tathintergrund vorlagen und ob der Verdächtige Stephan E. den Verfassungsschutzbehörden bekannt war.

Der 45-jährige Stephan E. sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Er steht unter dringendem Verdacht, Anfang Juni den Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) durch einen Kopfschuss getötet zu haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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