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Tod von Zehnjährigem auf Klassenfahrt: Polizei ermittelt

Schwaförden  

Tod von Zehnjährigem auf Klassenfahrt: Polizei ermittelt

19.06.2019, 13:06 Uhr | dpa

Nach dem tödlichen Unfall eines zehn Jahre alten Jungen bei einer Klassenfahrt im Kreis Diepholz nimmt die Polizei Ermittlungen auf. Am Dienstag war das Kind unter eine Lore gekommen, die auf dem Gelände des Waldpädagogikzentrums Hahndorf in Schwaförden steht. "Fest steht, es haben viele Kinder an, um und auf der Lore gespielt", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Thomas Gissing. Der schwere Wagen habe sich bewegt. Der Zehnjährige sei von einem der Lorenräder überrollt worden. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb er an der Unfallstelle.

"Bei den Ermittlungen wird alles in irgendeiner Form in Betracht gezogen", sagte Gissing. So werde sicherlich geprüft, ob es seitens der Lehrer oder anderer Personen Aufsichtspflichtverletzungen gegeben habe. Noch nicht klar war zunächst, ob auch die Leiche des Zehnjährigen obduziert werden soll. Die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet worden.

Der Unfall ereignete sich bei einem Ausflug einer fünften Schulklasse aus Wolfsburg in das Waldpädagogikzentrum. Die Klassenfahrt wurde nach dem tödlichen Unfall abgebrochen. Kinder, Lehrer sowie Mitarbeiter des Waldpädagogikzentrums standen unter Schock und mussten von Sanitätern und Seelsorgern betreut worden.

Das Zentrum ist eine Einrichtung der Landesforsten Niedersachsen. Wegen der laufenden Polizei-Ermittlungen könnten die Landesforsten derzeit keine weiteren Erklärungen zum Unfallhergang abgeben, teilte das Landesunternehmen mit. "Wir sind geschockt und tief bestürzt, unsere Gedanken sind bei den Eltern, Angehörigen und Freunden des Jungen, denen nun unser ganzes Mitgefühl gilt", sagte der Präsident der Landesforsten, Klaus Merker, laut Mitteilung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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