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Mehr Geflüchtete haben Arbeit: Aber viele Helfer-Jobs

Halle (Saale)  

Mehr Geflüchtete haben Arbeit: Aber viele Helfer-Jobs

19.06.2019, 13:12 Uhr | dpa

Mehr Geflüchtete haben Arbeit: Aber viele Helfer-Jobs. Junge Geflüchtete in der Ausbildung

Junge Geflüchtete aus Afghanistan werden für Metalltechnik und Schweißer von einem Ausbilder angeleitet. Foto: Oliver Killig/Archivbild (Quelle: dpa)

Geflüchtete finden in Thüringen zunehmend den Weg in den Arbeitsmarkt. Allerdings landen viele in gering-qualifizierten Jobs, wie Daten der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Im September 2018 waren rund 5500 Menschen, die aus den acht häufigsten Asylherkunftsländern kommen in Thüringen sozialversicherungspflichtig beschäftigt - gleichzeitig waren knapp 10 300 Menschen aus diesen Ländern als arbeitssuchend, davon knapp 3900 als arbeitslos registriert.

Im September 2015 waren es rund 700 Beschäftigte und knapp 1700 Arbeitssuchende, davon rund 800 arbeitslos. In dem Jahr kamen zahlreiche Asylbewerber nach Deutschland. "Der Stau bei den Asylverfahren ist mittlerweile abgearbeitet. Viele Menschen haben jetzt einen Aufenthaltsstatus und werden deshalb in unserer Statistik registriert", erklärte der Chef der Regionaldirektion, Kay Senius.

Als arbeitssuchend gelten diejenigen mit einem geklärten Aufenthaltsstatus. Damit sind sie aber nicht automatisch auch arbeitslos - viele von ihnen absolvierten etwa noch Integrationskurse oder ähnliches, sagte ein Sprecher.

Mehr als ein Drittel der 5500 Beschäftigten kam in der Zeitarbeitsbranche unter. Über 60 Prozent hatten Helfer-Jobs - also Arbeiten, für die keine Ausbildung nötig ist, zum Beispiel auf dem Bau oder im Gastgewerbe. Viele der Neuankömmlinge sind noch jung: Jeder dritte ist unter 25 Jahre alt.

Die Arbeitsagentur erfasst für die Erhebung die Daten der Menschen, die aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien kommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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