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Bewährungsstrafe in Schweriner Missbrauchsprozess

Schwerin  

Bewährungsstrafe in Schweriner Missbrauchsprozess

19.06.2019, 15:08 Uhr | dpa

Bewährungsstrafe in Schweriner Missbrauchsprozess. Zeugentisch

Der Zeugentisch in einem Gericht. Foto: Fredrik von Erichsen/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein 42 Jahre alter Mann aus Schwerin ist wegen sexueller Nötigung und Missbrauchs von Jugendlichen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einem Monat verurteilt worden. 16 Fälle sah das Landgericht Schwerin am Mittwoch als erwiesen an, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zu Prozessbeginn am Dienstag hatten sich die Beteiligten auf einen Strafrahmen zwischen einem Jahr sowie einem Jahr und zwei Monaten geeinigt. Daraufhin hatte der nun Verurteilte die Taten teilweise eingeräumt.

Die Anklage hatte dem Mann 50 Fälle vorgeworfen. Er soll eine zur Tatzeit 14-Jährige zum Geschlechtsverkehr genötigt und sie dafür mit Geld und Handys bezahlt haben. Insgesamt soll er bis zu 2500 Euro gezahlt haben, so der Vorwurf. Die Betroffene habe er schon lange gekannt, da er früher mit ihr und ihrem Vater zusammengewohnt habe.

Nach dem ersten Verhandlungstag hatte der Sprecher erklärt, es sei aus Sicht des Gerichts fraglich, wie oft es zum Geschlechtsverkehr gekommen sei und ob es sich bei den Geldzahlungen um Bezahlung oder um nicht strafbare Geschenke gehandelt habe. Pornografische Bilder des Mädchens, deren Besitz ihm ebenfalls vorgeworfen wurden, soll sie selbst an ihn geschickt haben.

Die Nebenklage hatte sich dem Sprecher zufolge der Forderung der Staatsanwaltschaft nach einem Jahr und zwei Monaten auf Bewährung angeschlossen. In einem anderen Fall war dem Mann vorgeworfen worden, ein anderes, damals ebenfalls 14-jähriges Mädchen im Jahr 2016 genötigt haben, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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