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Junge Frau bei Fluchtfahrt getötet: Urteil fällt am 27. Juni

Berlin  

Junge Frau bei Fluchtfahrt getötet: Urteil fällt am 27. Juni

19.06.2019, 15:28 Uhr | dpa

Junge Frau bei Fluchtfahrt getötet: Urteil fällt am 27. Juni. Polizeiabsperrungsband

Ein Flatterband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung". Foto: Patrick Seeger/Archivbild (Quelle: dpa)

Rund ein Jahr nach dem Tod einer unbeteiligten jungen Frau bei einer Verfolgungsjagd in Berlin-Charlottenburg muss das Landgericht entscheiden, ob sich der Angeklagte des Mordes oder der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht hat. Das Urteil werde am 27. Juni verkündet, sagte der Vorsitzende Richter am inzwischen 23. Prozesstag am Mittwoch. Zuvor hatten die Verteidiger auf eine Strafe von maximal fünf Jahren Haft wegen fahrlässiger Tötung plädiert. Der 28-Jährige habe in einer Kurzschlussreaktion Gas gegeben.

Der Staatsanwalt war nach rund sechsmonatigem Prozess vom Vorwurf des Mordes abgerückt. Der 28-Jährige sei der fahrlässigen Tötung sowie des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr schuldig, so der Vertreter der Anklage vor einer Woche. Er beantragte acht Jahre und vier Monate Gefängnis. Für die Familie der Getöteten plädierte Rechtsanwalt Gregor Gysi auf lebenslange Haft wegen Mordes.

Die Studentin schob ihr Fahrrad auf dem Bürgersteig, als sie am 6. Juni 2018 tödlich erfasst wurde. Sie starb noch am Unfallort. Ein 18-jähriger Beifahrer des Angeklagten starb wenig später.

Am Steuer des Fluchtwagens saß der aus Serbien stammende Angeklagte. Er war mit zwei 18- und 14-Jährigen unterwegs. Nach einem Diebstahl war das Trio vor der Polizei geflohen. Die Ampel stand für den Angeklagten auf Rot, als er einen Unfall mit weiteren Autos verursacht und dabei die Fußgängerin erfasst hatte. Die Verteidiger erklärten, ihr Mandant habe nicht erkannt, dass er von Polizisten verfolgt wurde. Aus Angst nach dem Unfall habe er Gas gegeben. Der 28-Jährige sagte, es tue ihm "sehr, sehr leid".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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